Erfolgsgeschichten

Wertvolle Kontakte: Das Alumni-Netzwerk

Ein Studium an der BiTS bereitet nicht nur auf das Berufsleben vor. Es ist auch ein entscheidender Abschnitt im Leben. Die Jahre des Lebens und Lernens an und auf dem Campus haben jede und jeden Einzelnen geprägt. BiTS-Studierende fühlen sich dadurch untereinander stark verbunden.

Wir bleiben auch nach Studienabschluss mit unseren Alumni in Kontakt und sind stolz auf ihren Werdegang. Im Folgenden stellen wir einige Erfolggeschichten, ob Jobeinstieg oder Unternehmensgründung, vor.

    • Erfolgsgeschichte

    Veronika Strotmann - Lesara

    "Mein Einstieg in die Arbeitswelt hätte nicht besser laufen können" - Veronika Strotmann, Journalismus & Business Communication Absolventin

    "Nach dem Abitur brachte mich der typische "Irgendwas mit Medien"-Gedanke an die BiTS Iserlohn und ich begann den Studiengang "Journalism & Business Communication". Zu meinem Glück startete in diesem Semester auch erstmalig der Schwerpunkt "Fashion Management". Da ich mir auch die Modebranche als spannendes, zukünftiges Berufsfeld vorstellen konnte, belegte ich diesen gleich mit - für mich die optimale Kombination! Das Studium an der BiTS hat mir viel Spaß gemacht, vor allem, da es sehr praxisbezogen war und ich habe mich an der Uni sehr wohl gefühlt. Besonders gut fand ich auch die im Vergleich zu anderen Hochschulen verhältnismäßig vielen Pflicht-Praktika, die es mir ermöglichten, erste Arbeitserfahrungen in verschiedenen, spannenden Bereichen zu sammeln. Nach Beendigung meines Studiums konnte ich so also schon ziemlich gut eingrenzen, in welchen Bereichen ich arbeiten wollte - und in welchen nicht! 

    Bei Lesara - einem E-Commerce-Startup, welches Fashion- und Lifestyleprodukte europaweit verkauft - bin ich als PR & Social Media Managerin tätig. Angefangen habe ich als Trainee, durfte aber vom ersten Tag an viel Verantwortung und eigene Projekte übernehmen. Meine vielfältigen Erfahrungen konnte ich in meinem bisherigen Arbeitsalltag sehr gut einbringen und anwenden. Für diesen Job hat es mich sogar nach Berlin verschlagen - und ich kann allen Studenten und zukünftigen Absolventen sowohl die Stadt, als auch die Arbeit in einem Startup wie Lesara nur ans Herz legen: Viel Abwechslung, flache Hierarchien, stetiges Lernen & Weiterentwicklung und ein tolles Team - mein Einstieg in die Arbeitswelt hätte nicht besser laufen können!" 

    • Erfolgsgeschichte Hanna Gerber

    Hanna Catharina Gerber - Huber Consulting

    Eine eigene Agentur schon während des Studiums.

    Seit meiner Kindheit wollte ich immer in der Medizin arbeiten und in die Fußstapfen meines Vaters treten. Alle meine Schulpraktika habe ich in der Medizin absolviert. Hierbei verstärkte sich mein Wunsch, für und mit Menschen zu arbeiten. Durch Empfehlung habe ich dann 2007 mein Studium in Sportmanagement an der BiTS begonnen. Der Medizinwunsch hatte sich verabschiedet. Ich wollte ins Management, ich wollte entscheiden, ich wollte strategisch und innovativ sein. Die BiTS hat mich mit ihren Schwerpunkten zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Unternehmerin mit Leidenschaft.


    „Impulse geben, an Stellen wo es keiner tun würde, ist ein erfolgreicher Schritt voraus“.

    Im zweiten Semester meines Studiums (Anfang 2008) gründete ich meine Agentur Huber Consulting. Zunächst noch unter dem Namen HG Events, fand 2011 eine Umstrukturierung der Agentur aufgrund von Weiterbildungen, strategischer Neuausrichtung und neuen Partnerschaften statt. Mit Dienstleistungsangeboten in den Bereichen „Sportmanagement“, „Coaching & Training“ und einer „Akademie“ in der aus- und weitergebildet wird, agiert die Agentur national und international. Mit fünf Dependancen wird diese Ausrichtung geographisch unterstützt.

    Der Hauptsitz liegt in Limburgerhof, in der schönen Pfalz, wo die Agentur mit zwei Büros vertreten ist. Durch die stetige Weiterentwicklungen des Angebots befindet sich die Agentur gerade in Vorbesprechungen für zwei weitere Standorte, um den Markt im Süden Deutschlands, sowie den Nachbarländern Österreich und Schweiz stärker zu bedienen. Aber wie kam es überhaupt zu dem Ganzen: Für mich ist es besonders wichtig mich regelmäßig selbst zu hinterfragen und meine Herangehensweisen weiterzuentwickeln, um so einen anderen Blickwinkel auf die anstehenden Herausforderungen zu bekommen. So wie ich es an der BiTS gelernt habe. „Frau Huber machen sie sich doch selbstständig,… wir unterstützen Sie dabei“ (Ein einfacher Satz, damals von Herrn Prof. Dr. Eisermann). Und das tat die BiTS auch.

    Der Sprung ins kalte Wasser war schwierig und auch heute habe ich auf meinem gewählten Weg immer wieder mit Höhen und Tiefen zu kämpfen. Doch Herausforderungen zu erkennen, neue Inhalte und Methoden zu erlernen und sie für den Erfolg meiner Kunden einzusetzen, gibt mir die Motivation jeden Tag weiterzugehen. Die Ausbildung und das Netzwerk haben einen wichtigen Teil dazu beigetragen, dass ich auf meiner Reise weiter gekommen bin und bislang nie die Lust verloren habe. Mein Drang zur Weiterbildung und persönlichen Entwicklung hat nach dem Bachelor Studium nicht nachgelassen. Während meines Masters und der anschließenden Ausbildung zum Coach habe ich mich ebenfalls in den Themenfeldern Sportmanagement und Wirtschaftspsychologie weitergebildet. Heute darf ich mich zudem als Vorstandsmitglied im deutschen Bundesverband für emotionale Gesundheit zählen. Heute gebe ich die Erfahrungen, die ich gemacht habe, wieder zurück.

    Als Dozentin u.a. an der BiTS vermittle ich meinen Studenten durch anwendungsorientierte und ungefilterte Beispiele aus der Praxis, das Wissen und die Werte, die sie meiner Erfahrung noch für einen erfolgreichen beruflichen Werdegang brauchen. Unterricht besteht für mich nicht aus Frontalbeschallung, sondern aus einem gesunden Mix von theoretischem Grundwissen und praxisnahen Beispielen.

    Studenten müssen an Fallstudien selber erlernen können, was es heißt, Verantwortung für das berufliche Handeln zu übernehmen. Mit Authentizität, Sensibilität und Humor den alltäglichen Thematiken des Lebens begegnen. Positive Psychologie sollte zur Stärkung unserer Persönlichkeit eingesetzt werden, sodass wir unsere inneren Antreiber kennenlernen, kräftigen und entwickeln können. Wertschätzung und Empathie ist für mich ausschlaggebend, um auch im Team konstruktiv Wege zu gehen. Sie ermöglichen ein Zusammenarbeiten auf Augenhöhe. Der Einklang von Offenheit und direkter Kommunikation zwischen den Menschen ist ein wichtiger Schritt für Veränderungsprozesse.Man formt über die Jahre seine Ziele.

    Mein persönliches Ziel ist es mit meiner Agentur und meinem Team Veränderungsprozesse so zu gestalten und zu begleiten, dass ein Mehrwert für beide Seiten entsteht. Für den Baustein „Kreieren“ befinde ich mich gerade in meiner Promotion und versuche neue Konzeptionen und Betrachtungsweisen im Bereich des Sportmanagements und der Wirtschaftspsychologie zu entwickeln. Was, bleibt noch geheim.

    Ich habe mit den Jahren gelernt, dass uns Prinzipien dabei hemmen, neue Wege zu gehen. Ich kann auf ein gesundes und sehr aktives Netzwerk, Kunden und Partnerschaften blicken, die die Agentur mit Leben füllen. Herr Prof. Dr. Burgartz hat einmal gesagt: "Greifen Sie die Hände, die Ihnen gereicht werden." Das war der Schlüssel, der mir die Türen geöffnet hat.

    Heute sage ich zu meinen Studierenden: "Nehmen Sie die Hände, die Ihnen gereicht werden, so kommen Sie nach vorn und erweitern Ihren Horizont." An sich arbeiten, den Willen haben zu lernen und sich entwickeln zu wollen ist eine gute Kombination, um seine Ziele zu erreichen."

    • Erfolgsgeschichte_Lietzmann

    Philine Lietzmann - FOCUS Online

    Weltweit unterwegs: Aus dem Leben einer erfolgreichen Reporterin

    "Es ist 23 Uhr am Abend im griechischen Parlament. Auf dem Syntagma-Platz fliegen Molotowcocktails, an der Bar der Parlamentscafeteria lehnt Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis. Ich ergreife die Chance und er gibt mir fünf Minuten. Am nächsten Morgen um sechs Uhr geht das Interview online – ein Coup, sogar die dpa und einige griechischen Zeitungen nehmen die Zitate mit.


    Es war einer der Höhepunkte meiner Korrespondenten-Zeit in Athen. Einen Monat berichtete ich im Sommer 2015 für FOCUS Online vor Ort über die Griechenlandkrise. Eigentlich bin ich bei FOCUS Online Finanzredakteurin für Verbraucherthemen und Immobilien. Wenn ich das jemandem erzähle sage ich immer mit einem Augenzwinkern: „Die ganz spannenden Themen: Altersvorsorge, Versicherungen und Steuern.“ Das ist mein Traumjob. Die persönlichen Finanzen sind für alle Menschen wichtig, keiner befasst sich gerne damit, aber alle wollen doch im Alter genug Geld haben oder sich einen schönen Urlaub leisten oder bei der Steuererklärung sparen.

    Deswegen habe ich 2007 an der BiTS Iserlohn angefangen „Business Journalism“ zu studieren – heute „Journalism und Business Communication“. Das Studium an der BiTS hat mir definitiv das richtige Handwerkszeug dafür mitgegeben: Börsenwissen, Bilanzen lesen, Hintergründe in der VWL und die ein oder andere Excel-Kurve, dazu journalistisches Handwerkszeug von Moderation bis Überschriften. Sogar die Soft-Skill-Workshops haben sich in Interviews und Meetings schon als nützlich herausgestellt. Außerdem habe ich in meinen ersten Semestern an der BiTS angefangen Arabisch zu lernen, das beeindruckt noch heute viele Personaler, genauso wie die Auslandsanteile in Brüssel und Perth.

    Meine Kurse haben mir auch in den Redaktionen viele Türen geöffnet. Ich habe in allen Semesterferien Praktika gemacht, etwa im ZDF-Auslandsstudio Tel Aviv oder damals noch bei der „Financial Times Deutschland“ und der Nachrichtenagentur „ddp“.

    Nach meinem Bachelor habe ich gleich im Anschluss einen Master in „Internationalen Beziehungen“ gemacht. Dazu bin ich nach England an die University of Birmingham gegangen. Wieder eine super Entscheidung: Die Erfahrungen außerhalb der Erasmus-Community im internationalen Umfeld sind heute noch wertvoll, wenn es um Kommunikation, Interviews und Teamarbeit geht.

    Trotz meines Journalismus-Bachelors habe ich dann ein Volontariat absolviert. 13 Bewerbungen habe ich geschrieben, bei zehn kam ich ins Auswahlverfahren. Am Ende habe ich mich für die „Augsburger Allgemeine“ entschieden. Ein Regional-Zeitungsvolo hat immer noch einen guten Stand in deutschen Redaktionen und am Ende muss man sich fragen: Was bekomme ich dafür, dass ich schon nach wenigen Wochen wie ein vollwertiger Mitarbeiter in der Redaktion sitze?

    Prestige ist gut und schön, aber am Ende lernt man für sich. Wir haben bei der „Augsburger Allgemeinen“ viele Seminare gemacht, waren bei einer Übung der Bundeswehr dabei, haben in Berlin einen Minister interviewt und bis zum Schluss wurde jeder meiner Texte auseinander genommen – das härtet ab und ist essentiell, wenn man sich weiterentwickeln will. Nur die Zukunftschancen sind in der Zeitungsbranche schlecht. Der Job bei FOCUS Online war deswegen wirklich ein toller Zufall. Am Ende habe ich mich gegen mehrere erfahrenere Bewerber durchgesetzt – überzeugt haben neben meinem Studium Herzblut und Begeisterung. Journalismus ist sicher kein leichtes Feld, aber wenn man nicht locker lässt und hart arbeitet, ist es längst nicht so aussichtlos, wie immer alle sagen."

    • Erfolgsgeschichten_Sampanis

      BiTS, Emmy Award, eigene Produktionsfirma: Konstantinos Sampanis

    Konstantinos Sampanis - moodboard

    Emmy Award Gewinner für Kurzfilm "Six Feet Deep": Gründung einer eigenen Filmproduktionsfirma

    Im Juni 2013 hat Konstantinos mit seinem Kurzfilm ,"Six Feet Deep" einen "Emmy", den bedeutendsten Fernsehpreis der USA, gewonnen hat. Während seines Auslandssemesters an der Universität von San Diego drehte Konstantinos Sampanis das sozialkritische Drama ,"Six Feet Deep", das von zwei Journalisten handelt. Einer von ihnen, ein Afroamerikaner, wird von Neonazis ermordet. Um seinen Tod zu rächen, dringt sein Kollege tief in den Abgrund der Szene ein.


    "Bereits zu Schulzeiten habe ich meine Leidenschaft für das Filmemachen entdeckt. Als filmischer Autodidakt habe ich mich nach dem Abitur für ein Studium an der BiTS entschieden, da mich nicht nur das Kreative, sondern auch die unternehmerische Seite sehr interessierte. Der breitgefächerte BiTS-Studiengang Communication & Media Management war somit genau das Richtige für mich. Ohne das Studium hätte ich mir 2011 die Gründung einer eigenen Filmproduktionsfirma sicher nicht zugetraut. Aber auch der kreative Part ist währenddessen nicht zu kurz gekommen. Mit meinem Auslandssemester in Kalifornien konnte ich mir einen Traum erfüllen, Filmkurse belegen und einen Kurzfilm realisieren, der letztendlich sogar einen Studenten-Emmy gewonnen hat.

    Im Herbst 2013 habe ich die BiTS mit dem Bachelor abgeschlossen und seitdem das Filmemachen weiter verfolgt — im fiktionalen sowie im non-fiktionalen Bereich*. Mit meiner Filmproduktionsfirma MOODBOARD habe ich mich auf das eigens erschaffene Genre Manufaktur-Film spezialisiert. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Art des Unternehmensfilms, welcher sich vor allem an traditionsreiche Unternehmen und Manufakturen richtet und deren Handwerkskunst und Seele in einer außergewöhnlich ästhetischen Art und Weise einfängt. Der erste Manufaktur-Film wurde auch direkt mit einer Auszeichnung des Deutschen Wirtschaftsfilmpreises belohnt. Für die nächste Zeit sind bereits neue, spannende Projekte im Unternehmensfilm-Bereich geplant und auch im fiktionalen Bereich wird 2015 wieder einiges geschehen. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, findet Aktuelles und natürlich alle abgeschlossenen Filmprojekte auf meiner Website: www.moodboard-film.de."

    • Laura Hellweg

    Laura Hellweg - Deutsche Telekom AG

    "Heute ist meine Welt magenta – die BiTS war dafür das optimale Sprungbrett."

    "Um ehrlich zu sein: Nach meinem Abitur war ein Studium in Iserlohn das Letzte, was ich mir vorstellen konnte. Ich bin in Iserlohn geboren und aufgewachsen und war bereit für die „richtige“, große Welt. Berlin zum Beispiel – auf jeden Fall weit weg von zu Hause.

    Doch es kam anders: Meinen Entschluss, Wirtschaftspsychologie zu studieren habe ich schon während der Oberstufe gefasst. Ich habe mir fast alle Hochschulen angeschaut, die das Fach zu dieser Zeit angeboten haben – die BiTS war eine davon. Der Bewerbertag am Campus der BiTS Iserlohn ist mir in sehr positiver Erinnerung geblieben. Ich habe mich direkt wohl gefühlt auf dem Gelände und auch die ersten Kontakte waren interessant und sympathisch. Mein Bachelor Studium im Fach Business Psychology startete im Oktober 2007 an der BiTS.


    Rückblickend kann ich sagen, dass es eine meiner besten Entscheidungen war. Die Inhalte, die Dozenten, das Netzwerk, das Umfeld und die Praxisnähe haben mich auf Dauer überzeugt. Durch diverse Praktika und Nebentätigkeiten, wie z.B. bei Daimler, Douglas, Scholz & Friends, Peek & Cloppenburg und als Studentische Hilfskraft an der BiTS, aber auch über das Engagement in studentischen Initiativen, ist klar geworden, dass ich mein Wissen im Bereich „Personal“ im Master vertiefen wollte. Sogar diese Möglichkeit hat mir die BiTS durch den Masterstudiengang Business Psychology mit Schwerpunkt Human Resources geboten.

    Seit 2014 bin ich im Inhouse Consulting/ Center for Strategic Projects, in dem Team Organization & HR, der Deutschen Telekom AG in Bonn tätig. Dies ist meine Zielposition nach dem Management Traineeprogramm „Start up!“, welches ich direkt nach meinem Masterabschluss im Vorstandsbereich Personal absolviert habe und mir den Einstieg 2012 in die Telekom eröffnet hat.

    Im Center for Strategic Projects arbeite ich mit Kolleginnen und Kollegen zusammen an strategisch relevanten Transformationsthemen, die vom Vorstand der Telekom beauftragt werden. Die Projektteams setzen sich interdisziplinär zusammen und arbeiten durchschnittlich 6 Monate an dem jeweiligen Thema. Neben der klassischen Projektmanagement Tätigkeit engagiere ich mich u.a. noch für die Bereiche Personalmarketing und Junior Recruiting.

    Ich kann sehr oft meine gelernten Inhalte aus dem Bachelor- und Masterstudium anwenden, da ich häufig personalbezogene Fragestellungen und Projekte in meinem Job bearbeite. Ich bin in der Lage auf Augenhöhe mit einem Personaler zu sprechen, aber auch bei Finanz- oder Legalthemen mitzudiskutieren.
    Viel wertvoller noch sind die Denkweise und die Art, sich Problemstellungen zu nähern, die ich als Studentin erlernt habe. Dies differenziert mich von anderen Berufseinsteigern.

    Neben dem Wissen und dem strukturierten Vorgehen ist eine weitere Komponente sowohl privat als auch beruflich entscheidend - das eigene Netzwerk. Die Schulzeit und die fünf Jahre an der BiTS waren für mich das Fundament, das sich nach und nach verdichtete. Die Dozenten, die überwiegend auch in der freien Wirtschaft tätig sind, stellten eine große Hilfe dar, aber auch die Veranstaltungen an der Hochschule boten für mich eine gute Plattform, um Networking zu betreiben.

    Während des Traineeprogramms und auch durch meine momentane Projektmanagement Tätigkeit konnte ich mein Netzwerk erheblich erweitern. Die Trainee Community ist sehr stark, ich durfte für inspirierende Führungskräfte arbeiten und habe tolle Persönlichkeiten, wie z.B. meinen Mentor, innerhalb der Telekom kennengelernt. Und natürlich habe ich während der gesamten Zeit auch Freundschaften geschlossen, auf die ich bauen kann. Nicht jeder Karriereschritt ist selbstverständlich, ein Kontakt ergibt den anderen. Personen werden aufmerksam, sprechen Empfehlungen aus. So hat es bei mir funktioniert und ich bin sicher, dass dieser Faktor entscheidend ist und war für meine berufliche Entwicklung.

    Ich bin stolz auf meinen bisherigen Werdegang, glücklich über meine geschlossenen Freundschaften, weiß jede helfende Hand in der Vergangenheit und in der Zukunft zu schätzen, freue mich auf die nächsten Schritte, die vor mir liegen und bin gespannt auf die Herausforderungen, die auf mich warten.

    P.S.: Falls ihr auch lieber in einer Metropole studieren möchtet: die BiTS ist mittlerweile in Hamburg und Berlin erfolgreich vertreten. Der Charme von Iserlohn ist aber nicht zu unterschätzen! Und auch Bonn ist eine traumhaft schöne Stadt. Bei Interesse an einem Praktikum im Inhouse Consulting der Telekom, meldet euch gerne bei mir!"

  • Hendrik Dahlhaus - innoki GmbH & Co. KG

    Vom Businessplan-Crashkurs zum Co-Founder einer Design Thinking Agentur

    "Meine Gründungsbegeisterung wurde während meines Studiums 2009 an der BiTS geweckt. Damals hatte ich einen Business-Plan-Kurs, bei dem ich in einem tollen Team das erste Mal an einer Geschäftsidee gearbeitet habe. Was für mich damals stehen blieb, ist, wie viel intrinische Motivation bei einer Gründung zählt, was ein gutes Team bewirken kann und was Spaß für mich bei der Arbeit bedeutet. Während meines BWL-Masterstudiums an der Universität in Mannheim habe ich meine zweite Liebe entdeckt: Design Thinking - eine nutzerzentrierte Innovationsmethode, welche auf interdisziplinären Teams basiert. Was mir daran gefällt, ist die für mich intuitive Arbeitsweise, die verschiendenen Blickwinkel der Teammitglieder und die Vielfalt an Fähigkeiten die in der Methode genutzt und geschult werden.


    Nach Abschluss der Masters hat es mich also in Potsdam an die School of Design Thinking verschlagen. Dort habe ich eine Fortbildung gemacht, die mich persönlich sehr stark geprägt hat. Ich habe in zwei Semestern an zwei Tagen in der Woche deutlich mehr gelernt als jemals zuvor in meinem Leben: über Innovationsmethoden, über Teamarbeit und über mich selbst. Genau das hat dazu geführt, dass ich heute Co-Founder bei INNOKI bin - einer Innovationsberatung, die ich mit 19 Kommilitonen von der School of Design Thinking ins Leben gerufen habe. Wir leben, woran wir glauben: demokratisches Arbeiten, die Stärke von Interdisziplinarität und Arbeiten aus intrinischer Motivation.

    Was wir von INNOKI machen

    INNOKI ist ein Innovationsunternehmen mit Sitzen in Berlin und Stockholm. Durch nutzerzentrierte Arbeitsmethoden, wie Design Thinking hilft INNOKI seinen Kunden, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die besonders an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet sind und damit einen echten Mehrwert bietet. Neben Innovationsberatung und Methodenschulungen bietet INNOKI Team-Kompetenz-Trainings an und unterstützt bei der Entwicklung von Kreativ-Arbeitsraumkonzepten.

    Wie wir von INNOKI arbeiten

    Das INNOKI-Team lebt jeden Tag, was es bei seiner Arbeit vermittelt. Die Firma wurde von 20 zertifizierten Design Thinkern aus verschiedensten Disziplinen gegründet und ist vollständig demokratisch und hierarchielos organisiert. Innovationen erfordern einen kreativen Entfaltungsraum, bei dem jede Meinung, jede Perspektive und jeder Blickwinkel eine Daseinsberechtigung hat. Natürlich entstehen dadurch zahlreiche Reibungsflächen – aber durch eine konstruktive Arbeitskultur und die Geisteshaltung von Design Thinking führen diese Reibungsflächen zu Lösungen, die wirkliches Innovationspotenzial haben.

    • Erfolgsgeschichte_Spielthoff_1
    • Erfolgsgeschichte_Spielthoff_2
    • Erfolgsgeschichte_Spielthoff_3

    Lara Spliethoff - Jungheinrich AG

    Erfolgreich durchgestartet bei Spitzenmarke für die Logistikwelt

    "Im Wintersemester 2011 habe ich mein Studium an der BiTS Iserlohn begonnen.
    Der Studiengang „Business Psychologybeinhaltet ein Praxissemester, so dass ich meine ersten beruflichen Erfahrungen während eines Praktikums bei der Deutsche Bank AG in Köln sammeln konnte. Ein halbes Jahr über habe ich das Team der Berufsausbildung ergänzt. Zu meinen Aufgaben gehörte unter anderem die tägliche Durchführung von Telefoninterviews mit Bewerbern, die Vorbereitung des Ausbildungsstarts 2013 sowie die Teilnahme an Trainings der Auszubildenden. Ich bekam somit direkt zu Beginn einen verantwortungsvollen Aufgabenbereich und hatte Spaß an dem Kontakt mit jungen Menschen.

    Besonders erfreulich ist auch, dass ich noch immer in gutem Kontakt mit meinen ehemaligen Kölner Kollegen stehe. Dies wird wahrscheinlich auch noch so lange erhalten bleiben, bis der VFL Bochum in die Erste Liga aufsteigt.


    Ein zusätzliches Auslandssemester verbrachte ich 2014 in Bangkok. Vor Ort legte ich den Schwerpunkt meiner Fächer auf die Organisations- und Persönlichkeitspsychologie. Außerdem belegte ich Kurse des Interkulturellen Managements und der Politikwissenschaften im asiatischen Raum. Während dieser Zeit merkte ich, dass es mir leicht fällt, im Ausland Fuß zu fassen und so bewarb ich mich bereits von Thailand aus bei international tätigen Unternehmen, um weitere internationale Berufspraxis zu sammeln.

    Ein paar Wochen später und nach einem „Moin Moin“ aus Hamburg stand der erste Kontakt zur Jungheinrich AG. Die Bodenständigkeit des Unternehmens war sofort zu spüren und gefiel mir, so dass ich nach Abgabe meiner Bachelorarbeit im März 2015 in den Norden zog.

    Die Zeit in Hamburg war für mich beruflich sehr bereichernd, da ich als Praktikantin bereits nach wenigen Wochen eigenverantwortliche Aufgabenbereiche bekam und mich so früh beweisen konnte. Besonders positiv war die Möglichkeit, meine Kenntnisse im Bereich der Rekrutierung und Betreuung von Auszubildenden und Dualen Studenten zu vertiefen. Zu meinen Aufgaben gehörte unter anderem die eigenständige Durchführung und Auswertung von Einstellungstests sowie die Teilnahme an Assessment-Centern verschiedener Ausbildungsberufe und dualer Studiengänge. Außerdem entwickelte ich einen Interviewleitfaden für den Ablauf eines Telefoninterviews und führte diese durch.

    Mit einem Jahr Berufserfahrung im Bereich der Ausbildungsbetreuung deutscher Personalabteilungen hatte sich somit der Wunsch, weiter in diesem Bereich zu arbeiten, gefestigt.

    Bereits während meines Praktikums bewarb ich mich initiativ bei Auslandsniederlassungen von Jungheinrich und traf mich kurze Zeit später mit der Personalleiterin des Standorts Moskau und der Geschäftsführerin des zukünftigen Standorts in Johannesburg. Nach einigen Meetings stand fest, dass ich nach Johannesburg ziehen würde, um dort die Neugründung einer Auslandsniederlassung im Personalbereich zu unterstützen.

    Besonders glücklich war ich über diese Entwicklung, da ich noch ein halbes Jahr vorher meine Bachelorarbeit über Interkulturelle Kompetenzen als Erfolgsfaktor einer Auslandsentsendung schrieb und somit nun an „eigenem Leib“ erfahren durfte, wie es ist, in eine ausländische Niederlassung eines deutschen Unternehmens gesandt zu werden.

    Die Themen der Personalabteilung in Südafrika sind sehr abwechslungsreich, so dass ich oftmals mit speziellen Personalthemen konfrontiert werde. In Südafrika gibt es beispielsweise das Broad-Based Black Economic Empowerment, welches einen gewissen Anteil an dunkelpigmentierten Mitarbeitern gesetzlich regelt und festhält. Die immer noch spürbaren Folgen der Apartheid werden somit auch heute noch versucht zu bekämpfen. Angesichts der Neugründung lassen meine Tätigkeiten sehr große Gestaltungsräume zu und auch die nahe Zusammenarbeit mit dem Management vor Ort ist eine einmalige Erfahrung.

    Auch wenn die Kriminalität in Johannesburg nicht zu unterschätzen ist, spürt man an vielen Ecken den hohen Anteil an international ansässigen Firmen, so dass man in Restaurants oder Geschäften häufig auf Geschäftsleute trifft.

    Ich habe während meiner Tätigkeit in Südafrika sehr viel dazu gelernt, sowohl beruflich als auch persönlich und freue mich bereits auf meine nächste berufliche Herausforderung."

    • Philipp Grimme

    Philipp Grimme - Grimme Gruppe

    Mit Kartoffelerntenmachinen aus dem Sauerland nach China

    "Schon vor Beginn meines Studiums arbeitete ich in den Schulferien stets in dem Unternehmen meines Vaters, der Grimme Gruppe. Die Firma ist zu 100 Prozent in Familienbesitz und mein Ziel war es immer, in Zukunft dort mitzuwirken. Auf Grund der internationalen Orientierung war es mir wichtig, ein Studium mit global ausgerichtetem Charakter zu absolvieren, welches mich auf die verschiedenen Gegebenheiten der nationalen und internationalen Wirtschaft vorbereitet und vor allem mich auch persönlich, durch verschiedene Softskill- Schulungen, weiter entwickelt.

    Nach dem Abitur 2009 find ich dann direkt zum Wintersemester 2009/2010 an der BiTS im Studiengang Business & Management Studies an. Durch eine sehr gute, theoretisch fundierte  Ausbildung an der Bits konnte ich schon früh die Studieninhalten mit meiner Tätigkeit bei der Grimme Gruppe verknüpfen. Während des Studiums arbeitete ich an verschiedenen Projekten in unterschiedlichen Ländern für die Firma. Dazu gehören u.a. USA, Indien, Brasilien, UK, Niederlande, Vietnam und eben China.


    China hat es mir besonders angetan. Die Kultur vor Ort, das agrartechnische Potential des Landes oder die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern vor Ort sind Aspekte, die mich immer an dem Land fasziniert haben bzw. es immer noch tun.

    Seit 2012 bin ich festes Mitglied des „Grimme international Sales “-Teams und betreute aktuell das Projekt „Neubau-China“. Aufgrund der aktuellen Situation in China haben wir entschlossen, uns vor Ort zu vergrößern und eine komplette Produktion inkl. Sales & Service in China zu starten. Es ist ein sehr facettenreiches und spannendes  Projekt mit vielen Bereichen, u.a. Investitionsplanung, SCM oder dem Vertrieb, mit denen ich während meines Studiums an der BiTS schon konfrontiert wurde. Insgesamt konnte ich schon an vielen verschiedenen Stellen des Landes Kunden besuchen, unsere Firma auf Ausstellungen vertreten oder auch mit verschiedenen Vertretern der Regierung verhandeln und diskutieren, um die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China im Agrarsektor zu intensiveren.

    Die Entscheidung, auch meinen Master in Iserlohn machen zu wollen, fiel relativ schnell, sodass ich  mich nach dem Abschluss 2012 für den Master in Corporate Management einschrieb, welchen ich 2014 erfolgreich abgeschlossen habe. Seitdem arbeite ich in Vollzeit in unserem Familienbetrieb.

    Die Firma Grimme ist vor über 150 Jahren aus einem Schmiedebetrieb im niedersächsischen Damme entstanden. In den 1930er Jahren entwickelte der Vater des jetzigen Eigentümers Franz Grimme Senior die ersten Kartoffelerntemaschinen. Im Jahr 1999 wurde das Produktprogramm durch Lege-, Pflege- und Lagertechnik für Kartoffeln umfangreich erweitert. 2003 kam der Einstieg in die Rübentechnik hinzu. Heute gehören zur Grimme Gruppe neben der gleichnamigen Landmaschinenfabrik, der nordamerikanische Kartoffel- und Rübentechnikhersteller Spudnik, der dänische Gemüsetechnikhersteller ASA-Lift und die ebenfalls in Damme ansässigen Firmen Internorm(Kunststofftechnik), sowie die Firma Ricon Vertriebsgesellschaft für Ersatzteile.

    Grimme ist in 120 Ländern aktiv und ist mit 11 Auslandsgesellschaften in Großbritannien, Irland, Niederlande, Belgien, Frankreich, Polen, Dänemark, Türkei, China, Indien und Russland vertreten. Die Grimme Gruppe beschäftigt über 2.500 Mitarbeiter (Stammbelegschaft) weltweit.

    • Erfolgsgeschichte_29052015_Pia_Horn

    Pia Horn - TUI Cruises

    Fittness auf hoher See: Trainerin auf Mein Schiff

    "So weit ich mich zurück erinnern kann, war mein Leben immer sehr durchstrukturiert und zielgerichtet. Irgendwie hatte ich immer einen „Plan“: Grundschule – Gymnasium – Abitur – Sportstudium ..."

    Der Traum vom eigenen Fitnessstudio war für Pia Horn schon lange präsent. Aus diesem Grund studierte sie Sportwissenschaften  an der Humboldt Universität in ihrer Heimat Berlin und absolvierte diverse gesundheits- und fitnessspezifische Schulungen. Was danach an der BiTS passierte, verrät sie hier.

    "Nach drei Jahren Studium zog es mich raus in die Welt. Um mein gelerntes Wissen des Studiums anwenden zu können, arbeitete ich als Trainerin und Fachleiterin des Sportbereiches auf der Mein Schiff Flotte von TUI Cruises und war auf den Weltmeeren unterwegs. Während meiner praktischen Zeit an Bord wuchs jedoch das Verlangen, zukünftig mehr in der Organisation und im „Hintergrund“ tätig zu sein. Daher fasste ich im Sommer 2011 den Entschluss, mich an Universitäten und Hochschulen für ein Sportmanagement Studium zu bewerben.


    In diesen Monaten musste ich meine ersten Rückschläge auf beruflicher Ebene im Leben einstecken. Als wissenschaftlicher Absolvent ist es schwer einen Platz in einem Management Master zu ergattern.

    Die BiTS ermöglichte mir mit dem Studiengang „International Sport & Event Management“ diese Chance. Starten sollte das erste Wintersemester im Oktober 2011. Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich noch einmal (vielleicht ein letztes Mal) zur See zu fahren. Auch hier zeigte sich die BiTS kooperationsbereit und ich konnte mein Studium mit dem zweiten Semester Anfang 2012 beginnen – für diese Möglichkeit bin ich heute immer noch sehr dankbar.

    Ich denke nun mit Stolz an die Zeit in Iserlohn, Madrid (Auslandssemester) oder Istanbul (Summer School) zurück. Jeder Ort für sich konnte meinen Horizont in fachlicher und kultureller Sicht erweitern. Durch die veränderte Studienreihenfolge musste ich bereits nach einem Jahr nach einem Praktikum Ausschau halten. Dieses konnte ich als Praktikanten im Bereich Product Management & Onboard Services (Abteilung SPA & Sport) bei der TUI Cruises GmbH in Hamburg absolvieren. Auf Grund meiner guten Arbeitsweise und zahlreichen praktischen sowie theoretischen Vorkenntnissen, wurde ich bereits im Anschluss als Werkstudentin bis zum Ende meines letzten Semesters übernommen.

    Mein Freizeitfenster war in dieser Zeit sehr begrenzt. Montag und Dienstag arbeitete ich bei TUI Cruises. Abends trainierte ich in der Regel mit meiner Handball-Mannschaft oder leitete Zumba sowie Pilates Kurse. Mittwoch früh fuhr ich dann mit dem Auto von Hamburg nach Iserlohn, um ab nachmittags bis Samstag zu studieren. Samstagabend fuhr ich wieder zurück nach Hamburg, damit ich sonntags bei den Spielen meiner Mannschaft teilnehmen konnte (wenn ich nicht an einem unserer zahlreichen Uniprojekte arbeitete).

    Ich bin mir sicher, dass ich spätestens in diesen fünf Monaten ein gutes Zeitmanagement entwickelt habe. Bevor ich meine Abschlussarbeit beendet hatte, wurde ich bereits als Junior SPA & Sports Managerin für ein Jahr und vier Monate befristet eingestellt. Das Thema meiner Masterstarbeit: Dienstleistungsqualität im Bereich Offshore Tourismus - Gästezufriedenheitsanalyse am Beispiel der „Mein Schiff Flotte“ von TUI Cruises – Ein Vergleich von SPA & Sport Event- und Standardreisen, begleitet mich noch heute in meinem täglichen Aufgaben- und Tätigkeitsfeld.

    Wenn mich heute jemand fragt: „Würdest du etwas aus der Vergangenheit verändern wollen, wenn du könntest?“ Ich würde immer antworten: „Nein, ich würde alles genauso wieder tun!“ Denn nun bin ich, wie ich es mir schon 2011 gewünscht habe, Junior Sports Managerin (unbefristet) bei TUI Cruises – ich bin für die Qualität, Instandhaltung und Konzeption der Sportbereiche von vier Schiffen (und es werden mehr) zuständig, habe bei zwei Indienststellungen von Neubauten mitgewirkt, plane unterschiedliche Themenreisen und erarbeite innovative Konzepte für die neuesten, aber auch bestehenden Flottenmitglieder. Das war und ist mein Traum.

    Ich habe während meiner Zeit an der BiTS viele interessante Menschen, egal ob Mitstudenten oder Dozenten kennengelernt, die mein Leben begleitet und bereichert haben. Diese „heimlichen“ Unterstützer, die BiTS – das vielfältiges Studium und somit die optimale Vorbereitung auf meine jetzige Arbeitssituation – und mein Durchhaltevermögen haben dazu beigetragen, dass ich nun erfolgreich in meinem „Traumjob“ arbeiten darf, nie weiß, wie mein Tag endet, aber jeden Tag gern zur Arbeit gehe."

    • Erfolgsgeschichte_Kurtzmann1
    • Erfolgsgeschichte_Kurtzmann2
    • Erfolgsgeschichte_Kurtzmann3

    Christoph Kurtzmann - grow.up. Managementberatung

    Auch so kann es gehen: Der Iserlohner Wirtschaftspsychologie-Student berichtet über seinen spannenden Einstieg in die Beratung bereits während des Studiums.

    Angefangen hat alles im November 2014, als ich mich für ein Praktikum bei der grow.up. Managementberatung beworben habe. Als Quereinsteiger fiel mein 4. Mastersemester vor mein 1. Fachsemester und ich konnte somit die Zeit mit einem Praktikum statt der Masterarbeit füllen. Ich bewarb mich bei grow.up., nachdem ich vorher bereits eine andere große Beratung kennen gelernt hatte. Ich war gespannt auf das kleine Team und das Büro fernab vom Schuss – mitten im Bergischen Land. Kein wirklich attraktiver Standort, das muss ich zugeben. Aber die 40-minütige Autofahrt von Iserlohn aus ist mehr als machbar. Wenige Tage nach meinem Bewerbungsgespräch bekam ich bereits die Zusage: Ich durfte mein Praktikum also im April 2015 beginnen!


    Wie es in jedem Praktikum üblich ist, verbrachte ich die ersten zwei bis drei Wochen um mich einzufinden, das Team kennen zu lernen und ein wenig „Beraterluft“ zu schnuppern. Mir gefiel die Arbeit auf Anhieb – dazu trugen nicht nur das tolle Team und die spannenden Aufgaben, sondern auch die vielen Freiheiten bei. Durch die gegebenen Freiheiten und eine Portion Ehrgeiz und Engagement erweiterte ich Stück für Stück meine Aufgabenbereiche und bekam immer weitere verantwortungsvolle Projekte. Auch die Begleitung der Geschäftsführer und Partner bei Trainings machte unheimlich viel Spaß. Ich hatte die Chance, verschiedene Firmen kennen zu lernen und mit großen Geschäftsführern in Trainings zu sitzen. Das Beraterleben, so stressig es auch sein kann, wurde immer spannender für mich. Viele verschiedene Projekte und Kunden, immer wieder neue Herausforderungen und ein hohes Maß an Freiheit.

    Es vergingen nicht einmal 3 Monate, da hatte ich ein intensiveres Telefongespräch mit Michael Lorenz, meinem Chef. Als ehemaliger Geschäftsführer der Kienbaum Management Consultants ist er bereits ein „alter Hase“ in der Beratungsbranche und ein toller Mentor. Am Telefon fragte er mich, ob ich gerne nach dem Praktikum weiterhin als freier Mitarbeiter für grow.up. tätig sein wollte („Verdammt, klar wollte ich das!“) und das, wenn ich meine Arbeit weiter so mache wie jetzt, er mir gerne ein Angebot für 2016 machen wollen würde. Ein Angebot? Ich war doch noch gar nicht so lange dabei und nur ein kleiner Praktikant!

    Zwei Monate später unterschrieb ich meinen Arbeitsvertrag – fast ein Jahr vor meinem Masterabschluss. Nur durch ein Praktikum, ohne eine „echte“ Bewerbung geschrieben zu haben.

    Ich konnte mein Glück kaum fassen und bin auch jetzt immer noch froh darüber, mein Praktikum bei grow.up. gemacht zu haben. Nun arbeite ich parallel zu den Vorlesungen bereits 20 Stunden in der Woche für grow.up. Ich unterstütze die anderen Berater, arbeite an meinen eigenen Projekten, wie unserem Website-Relaunch und habe auch eigene Kunden, mit denen ich zusammenarbeite. Im Mai 2016 steige ich dann fest als Berater bei grow.up. ein – in ein tolles Team in einem spannenden Arbeitsfeld.

    Sicherlich hatte ich auch ein Quäntchen Glück: Die richtigen Projekte zur richtigen Zeit, in die ich mich reinhängen konnte und in denen ich meine Erfahrungen aus bisherigen Praktika und dem Studium zeigen konnte. Außerdem ist grow.up. eine kleine Firma, in der Leistung schnell sichtbar wird und es kurze Kommunikationswege gibt.

    Auch wenn vielleicht nicht jedes Praktikum in einer Festanstellung endet - eines hat sich hier wiederum bewahrheitet: Wer einen Fuß in der Tür hat und diese Chance nutzt und zeigt was er/sie kann, wird eventuell dafür belohnt. Und für dieses „eventuell“ lohnt es sich zu kämpfen. Immer.

    • Erfolgsgeschichte_Seidlitz

    Niclas von Seidlitz - LUKAD Holding

    Strategische Personalentwicklung in der Region Südwestfalen

    Es gibt nach dem Abitur zwei Sorten von Mensch: Die, die genau wissen, was man mit dem Abitur macht und die, die denken, dass es jetzt doch mal höchste Eisenbahn für einen Plan ist. Ich gehörte, als ich 2006 mein Abitur machte, zur letzteren Gruppe.
    Was ich damals nur wusste war, dass ich in einem kommunikativen und abwechslungsreichen Umfeld arbeiten wollte. Dies schien für mich zunächst im Bereich der Medizin realisierbar zu sein. So absolvierte ich ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Johanniter Unfallhilfe in Iserlohn im Bereich Krankentransport. Verantwortung für den Patienten, Sanitätsdienste und Notfallsituationen haben mich nachhaltig geprägt.

    In dieser Zeit entdeckte ich durch etliche gefahrene Kilometer die Region Südwestfalen für mich neu. Auch wenn ich aus dem Sauerland kommen, so staunte ich, wie viele Inhabergeführte Unternehmen hier ansässig sind, die Weltmarktführer in einem Bereich sind. Immer mehr fasziniert vom Mittelstand bin ich dann über einen Freund auf die BiTS aufmerksam geworden.


    Das Team des Campus Symposiums suchte 2007 Verstärkung im Bereich Kommunikation und ich hatte Zeit und die Gelegenheit dort mit zu arbeiten, da ich auf Rückmeldung diverser Universitäten für Studienplätze wartete. Die dort herrschende Arbeitsatmosphäre, das Konzept der Veranstaltung, die Gelegenheit mit CEOs und Rednern wie Kofi Annan ins Gespräch zu kommen und die Möglichkeiten, die den Studierenden dort geboten wurde, bewogen mich den Aufnahmetest an der BiTS zu absolvieren.

    Der Studiengang Business Psychology bot mir genau das, was ich eigentlich die ganze Zeit gesucht hatte: ein Studium in einem praxisnahen Umfeld, bei dem ich mich auf vielfältige Weise mit dem Erleben und Verhalten von Mitarbeitern, Partnern und Kunden beschäftigen konnte. Neben Fragen innerhalb des Studiums wie „welchen Erfolgsbeitrag der Faktor Mensch in einer sich digitalisierenden Welt und globalem Umfeld leistet“ beinhaltete das Studium auch Wissenschafts- und Erkenntnistheoretische Ansätze sowie Arbeits- und Tarifrecht und natürlich auch eine Reihe Psychologischer Fächer.

    Die Semesterferien nutzte ich für Praktika, so z.B. bei PTA-Aguas, Lda. in Angola, der Gottschol Gruppe in Luxemburg, der Lennetz GmbH und bei der Shure Europe GmbH. Die dabei erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten halfen mir bei den Anfängen, als ich bei der Walter Stauffenberg GmbH im Frühjahr 2011 als Personalreferent ins Berufsleben startete. Nach einem internen Wechsel im August 2012 arbeite ich nun in der LUKAD Holding als Global HR Generalist. Die LUKAD Holding ist ein inhabergeführter Firmenverbund mit Sitz in Werdohl. Rund 2.700 Mitarbeiter/innen sind derzeit in 24 Ländern für die Unternehmen der LUKAD Holding tätig.

    Zur LUKAD Holding gehören die Unternehmen:

    Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG (Hydraulik- und Befestigungssysteme) 
    Voswinkel GmbH (Armaturen und Schnellverschluß-Kupplungen, Thermen-Technologie)  
    Georg Menshen GmbH & Co. KG (Kunststoffverschlüsse und -verpackungen)                           
    Paul Reuter GmbH & Co. KG (Kunststoffprofile)
    Arnold Menshen GmbH & Co. KG (Entsorgungsfachbetrieb, Schrott- und Metallgroßhandel)

    Neben meinen Schwerpunkten Personalmarketing, Recruiting und Organisationsentwicklung betreue ich den globalen Rollout SAP/R3 HCM im Zuge der strategischen Personalentwicklung und Entwicklung von Leadership-Programmen. Zuletzt kam das Themenfeld Compliance hinzu.

    Ich genieße das Arbeiten in einem globalen Umfeld mit allen dazugehörigen interkulturellen Gegebenheiten. Hinzu kommt die Entscheidungsgeschwindigkeit, die typisch für ein Familienunternehmen ist.

    Die BiTS hat mich mit den vermittelten Arbeitsweisen und der Herangehensweise an unbekannte und komplexe Dinge sehr gut auf das Arbeitsleben vorbereitet. Theorie und Praxis standen in einem ausgewogenen Verhältnis. Die Dozenten berichteten immer wieder aus dem Arbeitsalltag – denn schließlich schreibt das Leben die Bücher, und nicht umgekehrt.

    Übrigens: Als Partnerunternehmen der BiTS greifen wir bei unserer Themenvielfalt immer wieder auf Praktikanten (auch Praxissemester) und Werksstudenten zurück. So sind schon etliche Bachelor- und Masterarbeiten in den unterschiedlichsten Disziplinen entstanden.

    • Domenic Troilo

    Domenic Troilo - STARmin GmbH

    Der beleuchtete Gartenzaun: Innovation aus Iserlohn

    Wenn Domenic Troilo aus seinem Haus schaut, sieht er jeden Abend die leuchtenden Pfostenkappen auf seinem Gartenzaun. Ein schöner, außergewöhnlicher Schmuck für sein Grundstück – und Zeugnis seiner bemerkenswerten Karriere. Denn das Unternehmen, das diese Zaunbeleuchtung herstellt, hat er selbst gegründet. Wie es dazu kam, hatte auch mit seinem Studium an der BiTS zu tun.

    „Mein Bachelor-Studium an der BiTS in Communication & Media Management hat natürlich wenig Bezug zu meiner späteren Laufbahn“, sagt Troilo heute. „Aber das eben nur auf den ersten Blick! Das Wichtigste, was ich aus meiner Zeit an der Hochschule mitgenommen habe, war die Flexibilität. Meine Wahl für das Fach war eine tolle Kombination und hat meinen Horizont erweitert. Ich kam dadurch auf ganz andere Ideen!“


    Troilo, Jahrgang 1986, begann sein Studium in Iserlohn 2006 und schloss 2010 mit dem Bachelor ab. Seine Auslandssemester führten ihn nach Südafrika an die University of Cape Town und in die Niederlande zur Fontys Hogescholen. Der Vertrieb lag ihm vor Studienbeginn im Blut: „Mir war immer klar, dass das mein Ding ist. Es ist und bleibt der coolste Job, den es gibt!“ Und so probierte er sich während seines Studiums aus. Zunächst als Werkstudent im Vertrieb der Kohlhage-Gruppe, um danach als Trainee im Geschäftskundenvertrieb bei Arcor-Vodafone in Ratingen und Düsseldorf durchzustarten.

    2011 dann der große Schritt: Troilo gründete gemeinsam mit einem Partner die STARmin GmbH und stieg als Gesellschafter und kaufmännischer Leiter mit ein. „Ich war der verkäuferische Kopf, mein Partner der technische Denker“, sagt Troilo. Unsere Kunden waren in ganz Europa verstreut: Deutschland, Niederlande, Polen, Belgien, Schweiz, Österreich, Frankreich. Wir haben den Markt für Tor- und Zaunbeleuchtung aufgebaut, den es so vorher gar nicht gab!“ Die Firma wuchs, die Nachfrage stieg, dann gab es unterschiedliche Visionen unter einem Dach, so dass er seine Anteile verkaufte. „Diese schöne und intensive Zeit prägt mich bis heute. Seit 2012 arbeite ich wieder bei Kohlhage Automotive und mache hier den Vertrieb, mein Steckenpferd“, sagt er lachend. „Noch heute habe ich Kontakt mit meinen Kommilitonen, wir sind eine tolle Truppe, die sich gegenseitig stützt und hilft. So bin ich heute Mitglied im Alumni-Gründerteam, wir geben jungen Studierenden Tipps für ihre Geschäftsideen. Jeder im Team hat seine Kerndisziplin. Meine ist natürlich das Verkaufen.“

    • David Lucas

    David Lucas - camalot media

    Aus dem Studium in die Praxis: Gründung einer Kommunkationsagentur

    "Schon in der Schule hatte ich ein loses Interesse an Unternehmensgründung und der Umsetzung eigener Projekte und Ideen. An der BiTS habe ich dann das Rüstzeug dafür erhalten, was man für ein erfolgreiches Unternehmen benötigt: Eine ganze Menge theoretisches Wissen aus dem Bereich Unternehmensführung, Buchführung und Marketing sowie ein gutes Team. Das eine haben mir die Dozenten beigebracht – nicht zuletzt waren da natürlich auch sehr wichtige Inhalte für das bei, was wir heute in unserer Manufaktur für Markenerlebnisse selbst machen. Das Team, mit dem wir gegründet haben, hat sich an der BiTS gefunden und geformt. Verschiedene Typen mit verschiedenen Fähigkeiten sind der Schlüssel zu einem erfolgreichen Start in die Selbständigkeit. Die letzte, wichtige Zutat haben wir übrigens auch an der BiTS aufbauen können: Netzwerk. Viele unserer aktuellen Kunden und Jobs sind direkt auf Kommilitonen, Dozenten oder Verwaltungsmitarbeiter der Hochschule zurückzuführen.

    camalot media


    … ist die Manufaktur für Markenerlebnisse aus Iserlohn. Unser interdisziplinär aufgestellte Team aus Kommunikationsstrategen und Kreativen betreut Kunden unterschiedlicher Branchen und Größen. Das Ziel: Berührungspunkte zu den Endkunden schaffen, die nicht nur eine einzigartige und konsistente Marke, sondern vor allem Begeisterung für jedes Produkt kreieren – und das effizient als Ergebnis einer Strategie, die auf handfesten Erkenntnissen und Erfahrungen fußt. Manufaktur heißt dabei, dass von der ersten Idee bis zur Umsetzung alles unter einem Dach entsteht. Aktuelle Projekte und weitere Informationen zum Unternehmen gibt’s auf unserer Website – hinter die Kulissen unserer Produktionen kann man auch sehr gut auf unserer Facebook-Seite schauen."

    • Erfolgsgeschichte_PaulZiemiak

      Paul Ziemiak

    Paul Ziemiak - Junge Union Deutschlands

    Vom Vorlesungssaal in die Politik: Vorsitzender der Jungen Union

    Der BiTS-Student Paul Ziemiak wurde im September 2014 neuer Vorsitzender der Jungen Union, da gratulierte sogar die Kanzlerin! In diesem Interview sprach er direkt nach der Wahl über seinen Werdegang und sein Studium an der BiTS.

    Sie sind neuer Vorsitzender der Jungen Union – wie fühlen Sie sich?
    Es war ein sehr langer und intensiver „Wahlkampf“, so dass ich zunächst erleichtert und voller Dankbarkeit für das Vertrauen bin. Mit viel Motivation und frischen Ideen möchte ich nun dafür sorgen, dass die Junge Union auch in Zukunft der jungen Generation eine starke Stimme verleiht.

    Sie sind Studierender der BiTS Hochschule in Iserlohn. Was studieren Sie?
    Ich bin Student des Studiengangs „Journalism and Business Communication“, der sehr praxisorientiert gestaltet ist.


    Mit welchem Ziel haben Sie diesen Studiengang gewählt?
    Eine gute und fundierte Ausbildung ist die Grundlage für ein erfülltes Berufsleben. Der Studiengang passt zu meinem großen Interesse an Kommunikation in Verbindung mit wirtschaftlichen Zusammenhängen. In einer immer komplexer werdenden Welt bin ich der Überzeugung, dass diese Ausbildung Zukunft hat.

    Ihr Medienecho ist überwältigend. Welche Strategie war Ihr Erfolgsgeheimnis?
    Es war keine besondere Strategie, sondern das richtige Setzen von Prioritäten. Ich habe mich entschieden, zunächst mit den Mitgliedern über die Zukunft der Jungen Union zu sprechen und erst dann mit den Medien. Nicht umgekehrt. Scheinbar hat dies viel Interesse an meiner Person in der Medienwelt hervorgerufen.

    Inwiefern konnten Sie Erlerntes aus dem Studium anwenden?
    Eine gute Kommunikation ist in allen Lebensbereichen essentiell. Im Studium habe ich gelernt, Dinge „auf den Punkt“ zu formulieren. Das hilft sehr. Ich glaube, dass die Menschen von Politikern und Parteien eine klare Sprache erwarten.

    Ihr Tagesplan muss unglaublich eng getaktet sein. Wie passt da noch ein Studium rein?
    Wie in allen Lebenslagen ist eine gute Organisation wichtig. Es ist häufig nicht einfach, alles unter einen Hut zu bringen, aber auf eine fundierte Ausbildung möchte ich nicht verzichten. Es gibt viele Tausend junge Menschen in Deutschland, die neben einer vollen Berufstätigkeit ein Studium absolvieren und dies zeitlich unter einen Hut bringen. Da schadet es nicht, wenn der Bundesvorsitzende der größten politischen Jugendorganisation auch weiß, wovon er spricht.

    Ein kleiner Einblick in Ihren Alltag, bitte: Was haben Sie morgen vor?
    Morgen (02.10.14) bin ich zunächst in einer Vorlesung an der BiTS. Im Anschluss nehme ich an der Vorstandssitzung der Jungen Union im Kreisverband Mark teil. Als Bundesvorsitzender der größten politischen Jugendorganisation Europas ist es wichtig, den Kontakt zur Basis zu halten. Hier entstehen Themen und kluge Ideen, mit denen die JU wichtige Akzente setzt. Abends nehme ich dann an der Verleihung des Deutschen Fersehpreises in Köln teil.

    Sie stehen für einen Neuanfang, für eine neue Generation. Was denken Sie selbst darüber?
    Die Junge Union ist ein schlagkräftiger Verband. Nun geht es darum, diesen für die Herausforderungen der Zukunft zu wappnen. Wir müssen es schaffen, der jungen Generation eine starke Stimme in der Politik zu geben. Dies ist die Herausforderung, die ich als Bundesvorsitzender gerne annehme.

    Was bedeutet Iserlohn für Sie?
    Iserlohn und das Sauerland sind für mich Heimat. Diese möchte ich positiv mitgestalten. Als Mitglied im Rat meiner Heimatstadt Iserlohn kann ich dies auch politisch tun. Wer auf Bundesebene etwas bewegen möchte, sollte auch zuhause verwurzelt sein.