• News 2018_11_16 Erfolgsgeschichte Christine Piepiorka

Erfolgsgeschichte Christine Piepiorka

Christine Piepiorka ist Professor für Medien und Kommunikation an der University of Applied Sciences Europe und hat hier auch studiert. Wir haben sie zum Interview getroffen und sie zu diesen beiden Erfahrungen befragt.​

Am Campus Iserlohn war immer was los: z. B. Auslandssemester, Praktika und Ressortarbeit. Welches Erlebnis hat Sie besonders geprägt?

Es gab einige Dinge... Wir waren in 2001 der allererste Studiengang Medienmanagement und der zweite Jahrgang überhaupt an der damaligen BiTS. Es gab viel zu tun, um Strukturen zu schaffen, die aus Sicht der Studierenden wichtig waren. Eine der ersten Maßnahmen war, eine Studierendenvertretung ins Leben zu rufen. Ich war sogar Sprecherin. Wir konnten eine Menge Ideen umsetzen: Ich war Mitbegründerin des heute noch bestehenden Radio-Formates BiTS.FM und des Magazins BiTS.Licht. Es war unheimlich prägend, dass wir die Möglichkeiten bekamen, diese Ideen umzusetzen. Ich freue mich sehr, dass diese Institutionen immer noch bestehen und unser Jahrgang ein wenig den Weg für nachfolgende Studierende bereiten konnte.

Die Studierenden haben einen Slogan gewählt. „Create your story. Inspire the world.“Welche Erfahrungen aus Ihrem Studium haben Sie unterstützt, Ihren ganz persönlichen Karriereweg einzuschlagen? Was hat Sie zu diesem Weg inspiriert?

Zunächst hat mich das Studium dazu bewegt in die Medienbranche zu gehen und zwar zur Film- und Fernsehproduktion. Doch auch während dieser Praxiserfahrungen, habe ich immer wieder darüber nachgedacht, wie an der Hochschulen Themen vermittelt werden, wie man als Studierender am besten lernen kann. So kam ich zu dem Entschluss, selbst Dozentin zu werden und ebenso praxisnah zu lehren. 

Was begeistert Sie an Ihrem Job heute? Worauf sind Sie besonders stolz? 

Mich begeistert das Arbeiten mit Studierenden und gemeinsam Ideen zu entwickeln! Ich bringe viel Leidenschaft in die Lehre mit ein und versuche nicht, den Studierenden etwas „vorzubeten", sondern gemeinsam mit ihnen an Themen zu arbeiten. Dann bin ich stolz auf die Studierenden, wenn sie mit Begeisterung kreative Ideen und Konzepte in meinen Veranstaltungen erschaffen und dabei für die Praxis lernen. 

Erzählen Sie uns von einem Beispiel in Ihrer Karriere, in der es sich gelohnt hat, bekannte Pfade zu verlassen / über eigene Grenzen hinauszugehen? Was hat Sie dabei unterstützt?

Ich habe nach den Film- und Fernseherfahrungen im Marketing gearbeitet und nebenbei meinen Master gemacht. In dem Unternehmen wurde mir eine attraktive neue Stelle angeboten. Zeitgleich fragte mich die Betreuerin meiner Masterarbeit, ob ich promovieren möchte. Ich musste mich entscheiden den bequemen Weg im Unternehmen weiterzugehen oder dort auf Teilzeit zu gehen und die Doktorarbeit anzufangen. Ohne die Entscheidung für Letzteres, wäre ich nun nicht hier. 

Wo soll es mal hingehen? / Was ist Ihr Traum? Was wollen Sie in zehn Jahren erreicht haben?

Ich habe mit dem Job der Hochschullehrerin meinen Traumjob gefunden. Gerne würde ich darin weiterarbeiten, mich fachlich weiterentwickeln und mit Studierenden neue Möglichkeiten ausprobieren. Gerade im Bereich Medien muss man dabei up-to-date bleiben, die neusten Trends mit den Studierenden besprechen oder selbst weiterentwickeln. Ich möchte innovativ lehren und bin gespannt auf die Möglichkeiten in der Zukunft, gerade in Bezug auf digitale Möglichkeiten. 

Was ist Ihr Tipp an die heutigen Studierenden der University of Applied Sciences Europe am Campus Iserlohn? Was sollten sie an der Hochschule nutzen? Worauf sollten sie bei ihrer Entwicklung achten?

Mutig sein und Dinge mitgestalten. Nie zu feige zu sein, Ideen zu äußern. Man sollte das Studierenden-Leben genießen, aber auch dann schon Kontakte mit Kommilitonen und Dozenten knüpfen. Diese Kontakte zahlen sich auch zehn Jahre später noch aus. 

Zum Abschluss: Beschreiben Sie Ihr Studium an der University of Applied Sciences Europe in drei Worten!

Eigenständig, herausfordernd, kreativ.

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