• News 2019_04_18 Erfolgsgeschichte Doreen Wilmink

Erfolgsgeschichte Doreen Wilmink

Doreen Wilmink macht ihren Master in Corporate Management und Marketing Management & PR am Campus Iserlohn. Im Rahmen ihres Bachelorstudiums in Wirtschaftspsychologie absolvierte sie ihr Praxisemester in der Unternehmensberatungsbranche. Der Bereich Marketing weckte ihr Interesse und sie entschied sich für zwei Masterstudiengänge. Wir haben sie zum Interview getroffen und sie zu diesen beiden Erfahrungen befragt.

Doreen, Sie haben bereits Ihren Bachelor in Wirtschaftspsychologie gemacht. Nun haben Sie sich entschieden, noch mit einem Master aufzusatteln. Es gibt viele Hochschulen, die gute Studienangebote im Wirtschaftsbereich haben. Warum haben Sie sich damals für die University of Applied Sciences Europe – ehemals BiTS –  entschieden?

Die räumliche Nähe und vor allem die gute Betreuung haben mich damals überzeugt, den Campus in Iserlohn für mein Studium zu wählen. Zudem fand ich es super ein integriertes Praxissemester absolvieren zu müssen, um direkt die Erkenntnisse aus den ersten Lerninhalten in der Praxis anzuwenden. Ich war damals und bin heute immer noch davon überzeugt, dass man in den kleinen Kursgruppen den Dozenten besser gedanklich folgen kann als in einem riesigen Hörsaal, bei dem man unter Umständen keinen Sitzplatz bekommt und kaum etwas versteht. An der University of Applied Sciences Europe hat man die Möglichkeit, sofort Fragen zu stellen und die Dozenten versuchen, die Thematik noch einmal anders zu erläutern, um Unklarheiten zu beseitigen. 

Für den Master gibt es außerdem die Regelung, dass man montags und dienstags keine Vorlesungen und damit die Möglichkeit hat, einem Werkstudentenjob nachzugehen.

Am Campus Iserlohn ist immer was los: z.B. Auslandssemester, Praktika und Ressortarbeit. Welches Studien-Erlebnis ist Ihnen bislang besonders in Erinnerung geblieben?

Ein Highlight war definitiv, als Fabian Hambüchen bei dem „Sporttalk der Techniker“ an der Uni zu Gast war und man total entspannt ein bisschen mit einem Olympiasieger plaudern konnte. Nach der Podiumsdiskussion im Audimax stand man im Foyer zusammen und konnte ihm alle Fragen stellen, die einem auf der Seele brannten.

Natürlich ist das Bayrische Sommerfest immer ein großer Spaß, wenn draußen auf dem Hof mit allen Kommilitonen in Tracht gefeiert werden kann, aber auch das Praxissemester war eine sehr interessante Zeit. Was mir am meisten in Erinnerung bleiben wird sind allerdings die Personen, mit denen man die 6 Semester teilt. Dadurch, dass man fast jeden Kurs während des Studiums mit denselben  Personen absolviert hat, kommen ganz schnell sehr gute Freundschaften zustande, die sicher auch noch sehr lange halten werden. Denn egal, ob in den verschiedenen tollen  Ressorts oder im Studienalltag wird sehr auf die Gemeinschaft unter den Studierenden geachtet und Wert gelegt.

Die Studierenden haben einen Slogan gewählt. „Create your story. Inspire the world.“ Welche Erfahrungen aus Ihrem Studium unterstützen Sie heute darin, Ihren ganz persönlichen Karriereweg einzuschlagen? Was hat Sie zu diesem Weg inspiriert?

Zum Ende des Bachelorstudiums war es spannend zu sehen, in wie viele verschiedene Bereiche die Kommilitonen gehen – trotz gleicher Ausgangslage, dem BP Studium. Dass es so viele verschiedene Berufe gibt, für die man sich mit demselben Studium qualifizieren konnte, hat den Blick für eigene Möglichkeiten eröffnet. Da es auch Personen gab, die sich in ganz andere Richtungen orientiert haben und ich mich mit der Option Business Psychology-Master auch nicht zu 100 Prozent wohlfühle, habe ich nach Alternativen gesucht und diese mit dem jetzigen Master-Modell auch gefunden. Ein weiterer inspirierender Moment war, als uns der Gründer und ein leitender Mitarbeiter von „Urlaubsguru.de“ von ihrer Gründungsgeschichte und aus ihrem eigenen Studentenleben erzählten. Ihr Studium absolvierten sie auch bei uns am Campus Iserlohn. Wenn man durch solche Geschichten sieht, dass jeder individuelle Weg, den man einschlagen möchte, auch möglich ist, dann spornt das an.

Sie haben bereits während des Studiums durch Praktika erste Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln können. Wie haben Sie den Einstieg in die jeweiligen Stellen geschafft? Bitte erzählen Sie uns, welche Tätigkeiten Sie besonders spannend finden.  

In meinem Praxissemester konnte ich während der vier Monate in einer Unternehmensberatung nicht nur Erfahrungen in der Rechts- und Steuerberatung, sondern vor allem auch im Beteiligungsmanagement sammeln. Das war das komplette Gegenteil zum Studium. Man hat mit dem Ausland korrespondiert, ist zu den Firmen hingefahren oder hatte Meetings im eigenen Haus. Ich habe viele verschiedene Aufgaben zeitgleich bearbeitet und dementsprechend viele Einblicke in viele unterschiedliche Projekte bekommen.
Zu der Markenführungsagentur „DES WAHNSINNS FETTE BEUTE“ bin ich einfach hingegangen und habe direkt vor Ort nach einer Möglichkeit gefragt, einen Einblick in den Agenturalltag bekommen zu können. Nach ein paar Gesprächen, bei dem mir bereits viele Fragen schon vorab zum Themengebiet beantwortet wurden, nahm ich das tolle Angebot einer Werkstudentenstelle total glücklich an und bin sehr froh dort zu sein.

Derzeit arbeiten Sie bei der Agentur DES WAHNSINNS FETTE BEUTE. Bitte geben Sie uns ein paar Einblicke in Ihren Alltag. Wie können wir uns Ihren Tagesablauf und Ihr Berufsleben vorstellen?

Ganz viel Kaffee, Spaß und Miteinander! Da ich als Werkstudentin bei „DES WAHNINNS FETTE BEUTE“ tätig bin, unterstütze ich bei anliegenden Projekten im Bereich des Employer Brandings, aber auch den wichtigen Alltagsaufgaben. Beim Employer Branding, beziehungsweise im Teilbereich des Leadership Brandings geht es vor allem darum herauszufinden, auf welchem Weg man das Potenzial von Personen bestmöglich entwickeln und fördern kann, nachdem man jeden einzelnen individuell analysiert hat. Durch die psychologischen Komponenten passt es genau zu dem Bereich der Wirtschaftspsychologie und so kann ich direkt die Inhalte des Bachelorstudiums anwenden. Dabei sieht jeder Tag gänzlich unterschiedlich aus, es gibt immer andere, meist spontane Aufgaben, Meetings und selten einen gewohnten Tagesablauf (außer Dienstags, da gibt es für das ganze Team ein super leckeres, frisch gekochtes Mittagessen!). Darüber hinaus werden zum Beispiel Events geplant, bei denen ich bei den Vorbereitungen helfen und im Anschluss Gäste interviewen durfte!

Vor gut einem halben Jahr habe ich als eigenes Projekt den internen „Glückskalender“ ins Leben gerufen. Bei diesem geht es darum, die Mitarbeiterkommunikation und den Teamzusammenhalt untereinander zu stärken, für gute Laune bei Kollegen zu sorgen oder achtsamer für das eigene Glück zu werden. Das äußert sich einer kleinen Aufgabe oder einem Spruch für jeden Tag.

Das Schöne dort ist, dass man oft mit ganz vielen verschiedenen Personen, auch aus anderen Abteilungen zusammenarbeitet. „Teamarbeit“ meint hier das gesamte Team, nicht nur jeder Fachbereich für sich.
Da ich im Bereich Marketing seit dem vergangenen Semester die ersten Kurse habe, schaue ich auch in diesem Bereich mal über die Schultern der Kollegen und lerne die Umsetzung im Praxisalltag kennen.

Wie erwähnt, haben Sie auch ein Masterstudium am Campus Iserlohn begonnen und möchten jetzt auch in das Programm des doppelten Master-Abschlusses einsteigen. Wie kam es zu dieser Entscheidung und welche Fächerkombination steht zur Auswahl? Was erhoffen Sie sich davon?

Bevor ich meinen Master angefangen habe, konnte ich mich zuerst nicht entscheiden, welcher Master es sein sollte. Nach langen beratenden Gesprächen eröffnete mir die Hochschule die Möglichkeit, zwei Master in der gleichen Zeit zu absolvieren. Das hatte ich bis jetzt noch nirgendwo sonst gesehen und war direkt begeistert. Ich habe im März 2018 dann mit dem Corporate Management Master begonnen, da ich das Gebiet der Unternehmensführung beziehungsweise Organisationsentwicklung sehr vielversprechend finde. Ich hatte durch mein Praxissemester schon Einblicke in die Themen bekommen, wollte mir die Thematik aber gerne noch durch ein Studium aneignen. Durch den Bachelor in Wirtschaftspsychologie habe ich mich ja bereits auf die Richtung Human Ressource spezialisiert, weswegen ich einen breiter gefächerten Master gut fand. Darüber hinaus konnte ich im Master die Schwerpunkte Marketing & Sales sowie HR wählen; Zweiteres, um meinen Schwerpunkt des Bachelors noch zu vertiefen.

Der zweite Master wird Marketing Management & Public Relations sein. Diese Fächer hatten wir im BP Bachelor kaum, trotzdem interessiert mich der Bereich. Um zu schauen, welche Aufgaben im Beruf später auf einen zukommen würden, habe ich mir im Vorfeld viele verschiedene Stellenbeschreibungen für Jobangebote durchgelesen, für die man Marketing Management studiert haben musste. Die Tätigkeiten konnte ich mir gut für mich vorstellen und fand meine Interessen bestätigt.

Um mich neben dem Marketing & Sales Schwerpunkt im CM-Master noch besser für den Bereich zu qualifizieren, schließe ich den zweiten Master an. Auch wenn beide Studiengänge auf den ersten Blick in zwei völlig verschiedene Richtungen gehen, gibt es trotzdem Parallelen und Möglichkeiten, beides miteinander zu verbinden. Ich erhoffe mir davon sehr gute Berufsaussichten, da nicht nur der Abschluss zweier Masterstudien, sondern vor allem die Kombination der Fächer sehr selten ist. Die Hauptsache ist allerdings, einen Job zu finden oder selbst zu schaffen, der einem Spaß macht und immer abwechslungsreich bleibt. Wenn man die Interessen dabei verbinden kann, klappt das umso besser.

Sie haben schon viel erlebt, doch das Leben hält viel bereit. Wo soll es mal hingehen? / Was ist Ihr Traum? Was wollen Sie in zehn Jahren erreicht haben?

In den letzten Jahren haben sich meine Zukunftspläne oft und meistens in komplett andere Richtungen verändert, deswegen ist es schwierig, mich jetzt so weit im Voraus bereits festzulegen. Mein Fokus liegt auf jeden Fall darauf, Spaß an meiner Arbeit zu behalten & dabei positive und tolle Menschen mit an Bord zu haben. Ob es in einem großen oder kleinem Unternehmen, einer Agentur oder etwas Eigenem sein wird, ist noch völlig offen.

Was ist Ihr Tipp an die zukünftigen und derzeitigen Studierenden der University of Applied Sciences Europe? Was sollten sie an der Hochschule nutzen? Worauf sollten sie bei ihrer Entwicklung achten?

Man sollte auf jeden Fall die Gesprächsrunden oder Unternehmertage nutzen. Durch verschiedene Diskussionen lernt man vielleicht noch einen für sich interessanten Bereich kennen, den man vorher noch gar nicht so auf dem Schirm hatte. Durch die Unternehmertage kann man viele Leute kennenlernen, die einem auf dem Weg zu Praktika oder bei dem Einstieg in das Berufsleben weiterhelfen können. Darüber hinaus sollte man die Möglichkeit nutzen, dass man sich das Studium in manchen Teilen auf sich selbst anpassen kann. Im Master gibt es die Wahl zwischen Werkstudentenjob, Praktika, einem Auslandssemester oder einer Summer/Winter School. Durch die Anpassung auf die eigenen Bedürfnisse macht das Studium mehr Spaß, weil es dadurch individueller aufgebaut und der Ablauf somit nicht durchweg vorgeschrieben ist. Es passt besser zur Person. Neben dem Kontakte knüpfen, sollte man jedoch auch darauf achten, einen Ausgleich zu haben. Das ist sehr wichtig!

Zum Abschluss: Beschreiben Sie Ihr Studium in drei Worten!

Vielseitig – Erfolgsversprechend - Fordernd
 

Hier finden Sie das YouTube Video mit Doreen.

Sie interessieren sich für ein  Masterstudium in Corporate Management und Marketing Management & PR oder einem  Bachelorstudium in Wirtschatspsychologie? Dann bewerben Sie sich für das kommende Semester!

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