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Erfolgsgeschichte: Miriam Schmitt - VfL Bochum

Miriam Schmitt hat am Campus Iserlohn Sport & Event Management studiert. Heute ist sie Mitarbeiterin beim VfL Bochum. Wir haben mit ihr gesprochen und uns ein paar Einblicke in ihren Arbeitsalltag bei einem Fußballverein und in ihre Studienzeit geben lassen.

Sie haben 2015 Ihren Master erfolgreich abgeschlossen. Was hat Sie nach dem Bachelor bewogen, sich für ein weiterführendes Studium an der University of Applied Sciences Europe zu entscheiden?

Mit dem Verlauf des Bachelorstudiums an der University of Applied Sciences Europe war ich sehr zufrieden und daher war sie meine erste Wahl, als es um ein Masterstudium ging. Dass ich noch den Master machen möchte, stand für mich schon zu Beginn meiner Studienzeit fest. Die Praxisorientierung und die zum Teil auch verpflichtenden Auslandsaufenthalte haben letztendlich den Ausschlag gegeben. Ein weiterer, nicht unwichtiger Punkt, war die Tatsache, dass man die Möglichkeit hatte, schon einmal beruflich Fuß zu fassen, da an zweieinhalb festgelegten Tagen keine Vorlesungen gehalten werden.

An der University of Applied Sciences Europe war immer was los: z. B. Auslandssemester, Praktika und Ressortarbeit. Welches Erlebnis hat Sie besonders geprägt?

Besonders geprägt hat mich mein Auslandssemester in Nikosia. Neues Land, neue Sprache und neue Leute. Zu Beginn lief einiges nicht so, wie es geplant war, aber am Ende hat es mich persönlich in vielen Dingen weiterentwickelt. In Nikosia waren wir eine feste Gruppe von ERASMUS-Studierenden und die dortige Uni hat uns einiges an Aktivitäten geboten, sodass wir letztendlich eine tolle und erlebnisreiche Zeit unter der Sonne Zyperns hatten.

Unsere Studierenden haben einen Slogan gewählt. „Create your story. Inspire the world.“. Welche Erfahrungen aus Ihrem Studium haben Sie unterstützt, Ihren ganz persönlichen Karriereweg einzuschlagen? Was hat Sie zu diesem Weg inspiriert?

Die vielen Praxisprojekte und Dozenten aus der Praxis haben eine Basis geschaffen, um nicht vollkommen unvorbereitet in die Berufswelt zu gehen. Die Möglichkeit, seinen Schwerpunkt im Studium selbst zu legen, war natürlich auch ein riesiger Vorteil als Vorbereitung auf den Job. Für mich war immer klar, dass ich in den Sportbereich möchte, daher habe ich bereits bei der Kurswahl angefangen, meine persönliche Story zu schreiben. Weiterhin haben mich die Softskill-Fächer sowie Assessment Center persönlich und menschlich sehr unterstützt. Inspiriert haben mich ebenfalls die Dozenten, die auch ihre eigene Geschichte geschrieben und dadurch gezeigt haben, wie es im Leben beruflich laufen kann.

Erzählen Sie uns von einem Beispiel während Ihrer Studienzeit, bei dem es sich gelohnt hat, bekannte Pfade zu verlassen / über eigene Grenzen hinauszugehen? Was hat Sie dabei unterstützt?

Dies war ebenfalls das Auslandssemester. Mein ursprünglicher Plan war nicht nach Zypern zu gehen – es war allenfalls Plan B. Da es aber Probleme bei der Anmeldung an einer anderen Uni gab, hat die University of Applied Sciences Europe uns Alternativen aufgezeigt. Da mein Schwerpunkt im Auslandsemester auch im sportlichen Bereich liegen sollte, wurde mir die European University Cyprus empfohlen. Am Anfang war die Vorstellung alleine nach Zypern zu gehen ziemlich absurd, aber im Nachhinein die beste Entscheidung. Dadurch war ich von meinen Iserlohner Studienfreundinnen getrennt und erstmal auf mich alleine angewiesen. Dies hat mich noch selbstständiger gemacht. Für mich war es auch unvorstellbar, in eine WG mit einer fremden Person zu ziehen, auch dies war plötzlich Realität geworden. Unterstützt hat mich letztendlich der Glaube, es alleine schaffen zu können und auch die zwei weiteren Kommilitonen von der University of Applied Sciences Europe, die sich ebenfalls für Nikosia entschieden hatten. Man wächst in solchen Momenten über sich hinaus und mit neuen Menschen zusammen.

Sie sind seit Mitte 2016 beim VfL Bochum beschäftigt und haben den Einstieg über ein Traineeship geschafft. Erzählen Sie uns, was Sie aus Ihrem Studiengang Sport & Eventmanagement besonders gut auf die Arbeit in einem Fußballverein vorbereitet hat.

Zum einen habe ich im Bachelor den Zusatzschwerpunkt "Soccer Management" gewählt, dadurch ist noch einmal ein enormes Wissen im Bereich Fußballmanagement vermittelt worden. Wenn es im Studium um Sport ging, führte der Weg oftmals über den Fußball. Durch die vielen Dozenten, die aus dem Bereich Sport und/oder Fußball kamen, konnte ein guter Eindruck vermittelt werden, wie die Realität wirklich ist und wie es in den Vereinen tatsächlich abläuft. Einen weiteren Beitrag haben auch die Fächer aus dem Bereich der Organisation und BWL geleistet. Durch die Lehrinhalte hatte ich bereits einen Überblick über gewisse Abläufe und wie die eigene Arbeit angegangen werden kann. Die Softskill-Fächer haben mich persönlich geprägt und weiterentwickelt. Dies ist im alltäglichen Kontakt mit Vorgesetzten und Kunden natürlich hilfreich.

Bitte geben Sie uns ein paar Einblicke in Ihren Arbeitsalltag. Wie können wir uns Ihre Tätigkeit im Vereinsbereich „Mitglieder & Soziales“ vorstellen?

Im Bereich Mitglieder & Soziales beschäftige ich mich hauptsächlich mit den Mitgliedern der Kundenclubs. Davon gibt es beim VfL drei: einen Kids-Club, einen Teens-Club und einen "Senioren"-Club. Alle Mitglieder der drei Gruppen können an regelmäßigen Veranstaltungen teilnehmen. Die Planung und Organisation liegt bei mir. Darüber hinaus liegt auch die Spieltagsabwicklung im Bereich der Kinder bei mir. Ich bin dann für die Einlaufmannschaften, Schiedsrichterkinder und Geburtstagsgruppen sowohl im Vorfeld als auch am Spieltag verantwortlich. Einen weiteren Teil meiner Arbeit nimmt die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen ein. Hier werden regelmäßig Fußballturniere veranstaltet und die Schulanfänger werden jedes Jahr von Profis und Mitarbeitern in der Schule besucht. Zuletzt geht es auch immer wieder um die Betreuung der Mitglieder in Mitgliedsangelegenheiten.

Im Fußball liegt die öffentliche Wahrnehmung sowohl im Sport als auch in der Vereinsarbeit häufig auf männlichen Kollegen. Wenn Sie zurückblicken, wann war Ihnen klar, dass Sie diese Domäne für sich erobern wollen?

Dies war mir eigentlich schon zu Beginn meines Studiums klar. Es war immer mein Traum, im Fußballverein zu arbeiten. Die Vorstellung vom Arbeiten im Profifußball oder in der Bundesliga erschien mir allerdings damals noch utopisch. Dass es nun ein Traditionsverein aus dem Ruhrgebiet ist, der im Profifußball etabliert ist, ist natürlich umso schöner.

Wo soll es mal hingehen? / Was ist Ihr Traum? Was wollen Sie in zehn Jahren erreicht haben?

Das ist schwer zu sagen, aktuell fühle ich mich sehr wohl beim VfL und fahre jeden Tag gerne an die Castroper Straße. Für mich wäre es wichtig, dass ich auch in zehn Jahren immer noch Spaß an der Arbeit habe und diese gerne mache. Wenn ich meinen Beitrag zum Wachstum in den Kundenclubs beitragen kann, würde mich das zufrieden stellen. Und wer weiß, vielleicht spielt der VfL in den nächsten Jahren auch wieder in der Bundesliga, dann wäre auch dieses Ziel erreicht.

Was ist Ihr Tipp an die heutigen Studierenden? Was sollten sie an der Hochschule nutzen? Worauf sollten sie bei ihrer Entwicklung achten?

Mein Tipp wäre, dass Sie die Auslandchancen auf jeden Fall nutzen sollten. Wo auch immer es Möglichkeiten zum Sammeln von Erfahrungen in der Praxis gibt, sollten diese ebenfalls verwirklicht werden. Zu Beginn des Studiums ist uns gesagt worden, dass es wichtiger ist, den Lebenslauf nicht mehr auf ein oder zwei Seiten zu bekommen, als gute Noten zu haben. Dies kann ich absolut bestätigen.

Zum Abschluss: Beschreiben Sie Ihr Studium an der University of Applied Sciences Europe in drei Worten!

Familiär. Lohnenswert. Praxisorietiert.

Vielen Dank Miriam Schmitt. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg für Ihre berufliche Zukunft!

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