• Robert Jablukov machte Praktikum beim 1. FC Köln
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Fußball hautnah: Robert Jablukov beim 1. FC Köln

Wie Robert Jablukovs Praktikum beim 1. FC Köln startete, war recht symbolisch für die gesamte Zeit beim aktuell Fünften der 1. Deutschen Bundesliga: hektisch. Warum es danach umso besser lief, erzählt er selbst im Interview.

Die Zusage (Toni Schumacher persönlich hatte die Bewerbung weitergeleitet) kam eine Woche vor Beginn – und das mitten während der Klausurenphase. „Das war Lernen, Packen und Umziehen in einem“, erzählt der Drittsemestler (Sport & Event Management (M.A.)) bei einem Espresso im Café um die Ecke der BiTS Berlin. Gelohnt hatte es sich dennoch: „Es gab ein Mitarbeiter-Willkommens-Kick-Off – bei dem stand man mit den Spielern selbst auf dem Platz“, erzählt er stolz. „Gleich am 1. Tag gegen Patrick Helmes zu spielen, das ist schon ein Erlebnis!“ Wie es ausging? Lieber berichtet er von seinen Aufgaben im Vertriebs- und Vermarktungsmanagement. „Es ging schlichtweg darum, Geld zu machen“, sagt er zwinkernd. Genauer: um die Entwicklung neuer Strategien, Generierung neuer Fans und – seine Hauptaufgabe – die Entwicklung neuer Ticketing-Strategien für die neue Saison. „Ich habe einen großen Benchmark  gemacht und dadurch einen sehr, sehr detaillierten Blick in die Preisstrategien aller Teams in der Bundesliga bekommen.

Meine Aufgabe war es, zu sehen, wo der 1.FC Köln überhaupt steht und was man konkret verändern kann oder muss. Das klingt auf den ersten Blick sehr einfach, aber diese Ausarbeitung dauerte knapp vier Monate. Steh-, Sitz- und Top-Spiel-Tickets, sowie Dauerkarten: Als normaler Fan nimmt man gar nicht wahr, wie viele verschiedene Arten von Tickets man kaufen kann. Dazu kommen noch Mitglieder und weitere Rabattmöglichkeiten.“ Dieses gesamte Preiskonstrukt also hat Robert mit Hilfe seiner Kollegen ausgearbeitet. Ab und an half das Wissen von Studiengangsleiter und Ticketing-Experte Prof. Dr. Stefan Chatrath. „Da ist er Profi, das kann keiner besser“, sagt Robert anerkennend. 

Zum ersten Spiel letzten Samstag zwischen dem 1.FC Köln und dem VfL Wolfsburg wurden die Anpassungen verwendet, die von einem BiTS-Studierenden berechnet worden sind. Was das für ein Gefühl ist? „Ein wenig stolz ist man schon drauf, da man jetzt sieht, was für eine Arbeit es war und dass diese Arbeit sich auch gelohnt hat“, sagt Robert. „Ich hab ohnehin eins kapiert: Es geht nicht nur um den Sport. Es geht auch um das, was im Hintergrund passiert und das ist fast viel wichtiger. Wenn wir unseren Job nicht machen, können die nicht spielen.“

Was eben dieser in den sechs Monaten neben dem Ticketing war: Spieltagsbetreuung der Fanbank, was dann automatisch auch den Vorteil mit sich brachte, das Spiel von der Eckfahne aus zu erleben. „Als ein Arien Robben da so greifbar neben mir stand, da ging mein Herz auf.“ Denn eigentlich schlägt genau das für den FC Bayern, was in Köln natürlich ungünstig, aber noch lange nicht verboten ist. „Immerhin bin ich jetzt auch in Köln Mitglied. Aus reinem Respekt, weil es echt toll war, so intensiv mit hinter die Kulissen genommen zu werden. Alle waren so freundlich und familiär, es war eine tolle Zeit!“ So wurde ihm auch die Aufgabe übertragen, den neuen Dienstwagen von Patrick Helmes abzuholen – und wurde dabei gleich geblitzt. „Aber davon weiß er bis heute nichts“, sagt er lachend.

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