• BiTS Prof der Woche Theobald

    Prof. Dr. Willy Theobald

Professor der Woche: Prof. Dr. Willy Theobald

Damit Sie die Köpfe hinter unseren Bachelor- und Masterstudiengängen näher kennenlernen, stellen wir Ihnen jede Woche einen unserer Dozenten vor.
Im Gespräch diese Woche: Prof. Dr. Willy Theobald, Studiengangsleiter Journalism & Business Communication an der BiTS Hamburg.

Herr Theobald, was führte Sie zu uns?

Nach 30 Jahren Journalismus (Redakteur bzw. Ressortleiter bei „Spiegel“, „Wirtschaftswoche“, „Financial Times Deutschland“) und acht Jahren als Lehrbeauftragter an staatlichen Hochschulen, wollte ich meine in der Praxis erworbenen Kenntnisse an die nächste Journalistengeneration weitergeben.

Was ist Gegenstand des Studienfachs?

Das Studium hat zwei Standbeine: Journalismus und Unternehmenskommunikation. So werden einmal  schreibende Journalisten für Online- und Printmedien sowie Moderaten und Redakteure für Rundfunk- und Fernsehen -  aber auch PR-Spezialisten für die Unternehmenskommunikation  ausgebildet. Ich bin der festen Überzeugung: Nur wer weiß wie Journalisten funktionieren,  kann zielgerichtet PR-Arbeit leisten. Und nur der Journalist, der weiß wie ihn PR-Strategen zu beeinflussen versuchen, kann ein guter Journalist werden.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Obwohl wir gerade am Anfang eine breites Spektrum an Theorie vermitteln,  geht es letztendlich immer um Praxis. Deshalb gehören Redaktionsbesuche bei wichtigen Medien wie dem „Spiegel“ oder großen Agenturen wie C3 zum Standard.

Welche Chancen bietet die BiTS Studierenden?

Wir bezeichnen uns nicht ohne Grund als „Unternehmer-Hochschule“! Deshalb animieren wir  unsere Studenten vom ersten Semester an möglichst viel praktisch zu arbeiten. Unter anderem betreiben  unsere Medienstudenten ein eigenes Online-Portal, eine Zeitschrift – und erstellen  Sendungen in unseren hauseigenen  Radio- und TV-Studios.

Welche Anforderungen haben Sie an Ihre Bewerber?

BiTS-Medienstudenten müssen eine Interesse an  Schreiben oder  Moderieren und natürlich Recherchieren haben. Das betrifft Qualitätsjournalimus und seriöse Unternehmenskommunikation in gleichem Maße. Innovationen gegenüber sollten Studienplatzbewerber aufgeschlossen: Neugierde hilft in Medienberufen  immer.

Was begeistert Sie privat?

Wie fast alle BiTS-Professoren bin auch ich zusätzlich aktiv auf dem freien Markt tätig – in meinem Fall ist das die Medienbranche: So betreibe ich mit drei anderen Kultur-Journalisten ein Musikportal für Jazz und blogge dort regelmäßig. Sportlich hängt mein Herz an Karate – einer Kampfkunst die mich seit fast 35 Jahren begleitet. Weitere Hobbys sind Literatur, Theater, Film, Musik und Schach. Aber zu diesen Dingen habe ich nicht immer genug Zeit:  Im Mittelpunkt stehen meine Kinder – zwei Jungs von acht und vierzehn Jahren. Die halten einen ganz schön auf Trab.

Was wünschen Sie sich für das kommende Semester?

Viele interessierte Studenten!

Was mögen Sie an Hamburg?

Hamburg ist nicht nur eine Medienstadt sondern auch mit seinen vielen Grünflächen und dem großen Kulturangebot ein wunderbarer Ort zum Leben, Arbeiten – und natürlich Studieren!

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