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University of Applied Sciences Europe Studentin veröffentlicht ihr erstes Buch

Melina Seiler (20) studiert Journalismus & Unternehmenskommunikation am Campus Iserlohn und startet jetzt auch als Nachwuchsautorin durch. Gerade hat sie ihr erstes Buch „Kopf. Stein. Pflaster.“ veröffentlicht. Darin sind Prosatexte, die Erlebnisse des Alltags verarbeiten gesammelt.
Du interessierst dich wie Melina für Journalismus? Dann sicher dir gleich hier unser Infomaterial zum Studiengang.

An der University of Applied Sciences Europe ist immer etwas los: z. B. Auslandssemester, Praktika und Ressortarbeit. Welche Erlebnisse haben Sie in den vergangenen Semestern besonders geprägt?

Das sind tatsächlich Erlebnisse aller drei Stichworte. Mein Auslandssemester in Stirling in Schottland war toll. Ich hatte die Möglichkeit, den UK-Journalismus kennenzulernen, erstmalig bei der Unizeitung auch auf Englisch Artikel zu schreiben und mir auf vielen Reisen ein neues Land zu erschließen. Den Kontakt zu internationalen Studierenden habe ich als sehr bereichernd empfunden. Ich bin seit Studienbeginn auch im Ressort IRIS tätig, das die internationalen Austauschstudenten betreut und genieße auch dort den internationalen Kontakt sehr. Außerdem bin ich seit meinem zweiten Semester Chefredakteurin vom Hochschulmagazin BiTSLicht und kann mich dort journalistisch, gestalterisch ausleben. Ebenso hilfreiche Erfahrungen habe ich bei meinen Praktika (taz.nord, Hamburger Morgenpost und Hamburger Abendblatt) in Hamburg gesammelt und habe gleichzeitig die Stadt meiner Zukunft gefunden. Dort möchte ich nach dem Bachelor arbeiten und leben.

Unsere Studierenden haben einen Slogan gewählt. „Create your story. Inspire the world.“ Welche Erfahrungen aus Ihrem Studium haben Sie unterstützt, Ihren ganz persönlichen Karriereweg einzuschlagen und neben dem Journalismus auch als Schriftstellerin tätig zu werden? Was hat Sie zu diesem Weg inspiriert?

Das ist kein Weg, der sich erst durch mein Studium ergeben hat. Ich schreibe bereits seit dem Grundschulalter literarische Texte und habe mit 14 Jahren begonnen, journalistisch zu arbeiten. Das war durch die Schülerseite im Iserlohner Kreisanzeiger (IKZ) möglich. Dort habe ich während der Schulzeit über 100 Artikel veröffentlicht. Die University of Applied Sciences Europe hat mir dann ermöglicht, den Weg weiterzugehen, den ich bereits eingeschlagen hatte. Ich habe journalistisches Fachwissen und Ansprechpartner gewonnen und konnte mich so verbessern. Ich hatte die Möglichkeit, mein Netzwerk zu erweitern und habe Freunde gefunden, mit denen ich auch berufliche Projekte eingegangen bin. Mit meinen Kommilitoninnen und lieben Freundinnen Désiree, Vera und Michèle habe ich den Blog Vierstimmig ins Leben gerufen, auf dem wir journalistische Texte veröffentlichen.

Was begeistert Sie an Ihrer studienbegleitenden Tätigkeit als Schriftstellerin und Journalistin? Worauf sind Sie besonders stolz?

Mich begeistert, dass ich mit Worten Bilder und Geschichten entstehen lassen kann. Stolz bin ich darauf, dass es mir gelingt, neben meinem Studium so vielen Tätigkeiten gleichzeitig nachzugehen. So bin ich beispielsweise als freie Mitarbeiterin bei ze.tt, bento, ZEITjUNG und dem IKZ tätig. Besonders stolz bin ich auf mein jüngstes Projekt. Ich habe mein erstes Buch veröffentlicht. Es heißt „Kopf. Stein. Pflaster.“. Darin sammeln sich Prosatexte, in denen ich Erlebnisse des Alltags verarbeite und zerdenke. Unter den fünf Kategorien „Verliebt, Verwirrt, Verrucht, Verzweifelt und Verstanden“ vereint sich alles, was mich in den letzten Jahren bewegt hat: die erste Liebe, die zweite Liebe, Freundschaften, die Zukunft, Sexualität, Frausein und die Sinnsuche samt ihrer Erkenntnisse.

Erzählen Sie uns von einer Situation aus Ihrer Studienzeit, in der es sich gelohnt hat, bekannte Pfade zu verlassen / über eigene Grenzen hinauszugehen? Was hat Sie dabei unterstützt?

Ich finde es wichtig, dass man jederzeit dazu bereit ist, neue Orte und Menschen kennenzulernen und somit seine Komfortzone verlässt. Das gelingt besonders gut durch Praktika und das Auslandssemester. Ebenso hat es mir geholfen, neue Jobs immer als Herausforderung zu sehen und sie auszuprobieren. Also lieber einmal zu viel Ja sagen und später feststellen, dass es doch nicht passt, als Nein zu sagen und die Erfahrung nicht zu machen. Junge Menschen werden nie wieder so viele Möglichkeiten haben, Verschiedenes auszuprobieren wie im Studium, deswegen sollte man sie nutzen. Dazu animieren auch die Dozenten an der University of Applied Sciences Europe immer wieder.

Wo soll es mal hingehen? / Was ist Ihr Traum? Was wollen Sie in 10 Jahren erreicht haben?

Mein Ziel ist es, mich als selbstständige Schriftstellerin, freie Journalistin und Texterin zu etablieren und von meiner Arbeit leben zu können. Das ist mir in zehn Jahren – nach Bachelor, Master, Volontariat und Arbeitserfahrung – hoffentlich gelungen.

Was ist Ihr Tipp an Studieninteressierte für den Studiengang Journalismus und Unternehmenskommunikation? Welche Angebote sollten sie an der Hochschule nutzen? Worauf sollten sie bei der Entwicklung ihrer Fähig- und Fertigkeiten achten?

Alle, die sich bieten! Hier in Iserlohn lege ich dem Nachwuchs die Ressorts BiTSLicht das Hochschulmagazin und bits.fm das Hochschulradio ans Herz. Dort kann man sich neben dem Studium kreativ ausprobieren und Arbeitserfahrung sammeln. Aber die Angebote der studienzugehörigen Lehrredaktion in der wir Online-, Radio- und Fernsehjournalismus lernen, sollte jeder ausschöpfen, da man viel für das spätere Berufsleben lernen kann. Selbst wenn man vorher schon weiß, in welche Richtung es gehen soll, bieten auch die anderen Bereiche jederzeit Neues, da der Journalismus immer multimedialer wird.

Zum Abschluss: Beschreiben Sie Ihr Studium in drei Worten!

Praxisnah, vernetzt und international.

 

Das Buch „Kopf.Stein.Plaster.“ ist unter der ISBN-Nummer: 9783745033366 als Taschenbuch bestellbar.

Und ist unter folgendem Link ist es auch als eBook erhältlich: https://www.epubli.de/shop/autor/melina-seiler/22189

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