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Studierender Fabian Micke über sein Praktikum bei Volkswagen

Fabian Micke, Studierender für Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc.) dual, absolvierte ein neunmonatiges Pratikum bei der Volkswagen AG in Hannover. Was er dort erlebte und welche Erfahrungen er machte, erzählt er uns jetzt. 

Die Zukunft eines Großunternehmens aktiv mitgestalten, und das bereits während des Studiums - Geht das?

In einem insgesamt neunmonatigen Praktikum bei der Volkswagen AG im Werk Hannover konnte ich das erste Mal die Luft eines Großunternehmens "schnuppern".
Großunternehmen - Das bedeutet im Werk Hannover rund 14.000 Menschen an einem Standort, der über 2 Quadratkilometer groß ist, zahlreiche Restaurants und Cafés, eine eigene Pizzeria, ein eigenes Fitnessstudio, die Möglichkeit, Busse auf dem Gelände zu nutzen und vieles mehr - Das alles, ohne das Werksgelände zu verlassen. Und ja - Auch auf dem Werksgelände kann man geblitzt werden. Betritt man das Unternehmensgelände fühlt man sich, als wäre man in einer eigenen kleinen Stadt angekommen.

Knapp 800 Fahrzeuge laufen jeden Tag vom Band des Werkes Hannover, die über zahlreiche Logistikströme verteilt werden. Ähnlich eindrucksvoll ist die Fertigung: Um das große Volumen bewältigen zu können, wird in den vier Gewerken Presswerk, Karosseriebau, Lackiererei und Montage modernste Robotertechnik eingesetzt. Alleine im Karosseriebau werden über 1.300 Roboter für die Herstellung der Rohkarossen verwendet.

Dadurch, dass ich bereits alle Klausuren vor dem Beginn der Semesterferien ablegt habe, konnte ich die vollen neun Monate Praktikumsdauer in der Regelstudienzeit absolvieren. Das 7. Fachsemester, also das Praxissemester im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, macht es möglich. Das zuvor im Studium erworbene ingenieurwissenschaftliche und betriebswissenschaftliche Wissen kann hier mit der Praxis perfekt verknüpft werden.

Etwas, das ein Praktikum bei VW wirklich einzigartig macht, ist die gute Integration in das Unternehmen. Man genießt alle Vorzüge, die auch fest angestellte Mitarbeiter erhalten. Bei Meetings ist meistens nicht einmal klar, dass es sich um einen Praktikanten handelt – durch das entgegengebrachte Vertrauen und die volle Unterstützung wird einem die Möglichkeit geboten, wirklich etwas zu bewegen. Im Gegenzug wird selbstverständlich auch eine hohe Erwartung an die Leistung und Selbstständigkeit gestellt.

Mein Arbeitsbereich ist in der Abteilung Konzepte, Projekte und Strategien. Durch die hohe strategische Ausrichtung dieser Abteilung hat man praktisch ausschließlich mit Fahrzeugprojekten zu tun, die erst in einigen Jahren auf den Markt kommen werden.

Durch die lange Praktikumsdauer konnte ich gleich zwei Abschlussarbeiten im Unternehmen anfertigen: Ein Unternehmensprojekt, dass sich mit einer Methode zur Investitionsbewertung für neue Fahrzeugprojekte beschäftigt sowie meine Bachelor Thesis, die den gesamten Fertigungsfluss auf eine Schichtumstellung und somit auf eine Maximierung der Anlagenproduktivität untersucht.

Das Praktikum ist ein wichtiger Schritt nach vorne, der Klarheit auf der Suche nach dem eigenen Berufsweg gibt und einem die Angst vor der Zukunft nimmt. Zusätzlich zu einem umfangreichen Fachwissen im Automobilbereich erhält man einen tiefen Einblick in die Projektwelt, wird mit Deadlines konfrontiert und lernt den Alltag in einem Großkonzern kennen – Eine Erfahrung, die ich jedem empfehlen kann.

Um die eingangs gestellte Frage zu beantworten - Ja, es geht!

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