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Digitale Raumausstatter im Aufwind

Digitale Raumausstatter im Aufwind: Studiengänge Game- und Interaction Design schaffen soziales Miteinander für digitale Räume

Berlin/Hamburg. 27. Oktober 2020.
Während die Pandemie viele Berufsbranchen in den Ruin treibt, beschert sie der Gaming-Industrie einen immensen Boom. Insbesondere dann, wenn Gaming nicht als reine Spiele-Entwicklung verstanden wird, sondern weiter gefasst auch an der Ausstattung von digitalen Räumlichkeiten beteiligt ist. Studiengänge, die wie an der University of Europe for Applied Sciences (UE) in Game Design, Digital & Interaction Design und Kommunikationsdesign ausbilden, liegen derzeit voll im Trend.

„Grund dafür sind die aktuellen Gegebenheiten, die uns zwingen, soziale Räume in die Digitalität zu verlegen. Keiner hat sich jemals Beerdigungen oder Kindergeburtstage im Onlineformat vorstellen können, aber in dieser neuen Normalität haben wir keine andere Wahl", sagt Lauritz Lipp, Professor für Digital & Interaction Design an der University of Europe for Applied Sciences.

Um diese in die Digitalität verlegten Feierlichkeiten so angenehm wie möglich zu gestalten, sind Game- und Interaction Designer gefragt, die auf digitalen Plattformen einen geeigneten Rahmen dafür schaffen. Sie fungieren sozusagen als digitale Raumausstatter und kümmern sich um das passende Ambiente. Dafür werden die originären Betätigungsfelder der Game- und Interaction Designer aufgebrochen und sie finden ihre Anwendung außerhalb der Spielbranche in Gesellschaft, Kunst, Kultur und in der Lehre.

Professor Lauritz Lipp beschreibt die geänderten Aufgabenfelder der Designer: „Für eine Online-Beerdigung ist es beispielsweise wichtig, einen ästhetischen Raum zu schaffen, der dem Anlass angemessen ist. Gängige digitale Konferenzformate wie Zoom oder Teams können hier nur eine temporäre Lösung sein, denn es sollen ja nicht alle Gesichter der Gäste im Fotoformat neben- und untereinander erscheinen, sondern der digitale, sakrale Raum sowie das Ereignis an sich sollten im Vordergrund stehen", so Lipp.

Ähnliches gilt auch für virtuelle Kindergeburtstage, Kochkurse, Vernissagen und Messen. Hier sind die Interaction-Designer gemeinsam mit den Gamedesignern gefragt, Konzepte für die neuen Online-Zusammenkünfte des kulturellen Lebens zu erstellen. Veranstaltungen, bei denen viele Menschen digital zusammenkommen, liegen derzeit voll im Trend.

„Wir Gamedesigner erschaffen Welten, in denen wir Gäste willkommen heißen. Gemeinsam mit unseren Studierenden arbeiten wir an neuen Online-Formaten, die Zusammenkünfte von vielen Menschen wieder möglich machen. Die Trennung von virtuell und real ist in den Köpfen aufgebrochen und der virtuelle Raum ist Teil der neuen Normalität geworden", sagt Csongor Baranyai, Professor für Gamedesign an der UE.

Beide Professoren freuen sich über die neuen Berufsfelder und Geschäftsideen, die in ihrem Wirkungskreis entstehen und arbeiten gemeinsam mit ihren Studierenden an zahlreichen Projekten, um den neuen Herausforderungen auf Entfernung Nähe zu schaffen, zu begegnen.

© Bild 1: University of Europe for Applied Sciences: Backoffice zur digitalen Bachelorausstellung der UE.
© Bild 2 & 3: VISPA, space one GmbH.

 

Über die University of Europe for Applied Sciences (UE)

Die University of Europe for Applied Sciences mit Standorten in Iserlohn, Berlin und Hamburg ist eine staatlich anerkannte private Hochschule und bildet in den drei Fachbereichen Wirtschaft & Psychologie; Sport, Medien & Event sowie Kunst & Design Gestalter und Entscheidungsträger von morgen aus. Als zukunftsgewandte Hochschule bricht die UE traditionelle akademische Modelle auf und bietet praxisorientiertes, individuell gefördertes Lernen im Rahmen eines interdisziplinären Austausches mit allen Fachbereichen. Somit vereint sie Kreativität, unternehmerisches Denken und digitale Innovation in einem Studium, das auf die Bedürfnisse des digitalen Arbeitsmarktes abgestimmt ist.

Die University of Europe for Applied Sciences bietet Bachelor-, Masterstudiengänge sowie duale Bachelor-, und ein Online-MBA Programm an. Die Hochschule ist vom Wissenschaftsrat und alle Studiengänge von der FIBAA und ZEvA akkreditiert. U-Multirank hat die UE als Weltmarktführer in der internationalen Ausrichtung anerkannt und hat sie als eine der TOP 10 Universitäten in Betriebswirtschaftslehre im Bereich Qualität der Lehre eingestuft.

Weitere Infos: www.ue-germany.de