Im Interview erfahren Sie mehr über Dr. Willy Theobald.

BIOGRAFIE

2015: Ernennung zum Studiengangsleiter Journalism & Business Communication (JBC) an der University of Applied Sciences Europe in Hamburg

2013:  Ernennung zum Professor für Medien und Journalismus an der University of Applied Sciences Europe in Hamburg

2012:  Gründung des Musikportals „AboutJazz.de“

2009 – 2013:  Lehrbeauftragter am „Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft“ der Universität Hamburg

2006 – 2013:  Lehrbeauftragter am „Institut für Journalismus und Public Relations“ der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen

1999 – 2012:  Leiter des Kulturteils der „Financial Times Deutschland“

2010: Prüfung zum 1. Dan in Karate (Shotokan)  (Schwarzer Gürtel)

2008:  Veröffentlichung des Buchs „Alles Theater – Medien, Kulturpolitik, Öffentlichkeit“ (VDM-Verlag, Saarbrücken)

2006:  Promotion zum Dr. rer. pol. am Fachbereich Politik- und

Sozialwissenschaften (Otto Suhr Institut) der FU-Berlin mit Magna Cum Laude

1999:  Redakteur bei der „Wirtschaftswoche“ in Düsseldorf

1997 – 1998: Ressortleiter Kultur bei verschiedenen Projekten des

„Spiegels“  („ICE Press“, „Der Tag“)

1997:  Textchef bei Magazin „plus“ in Stuttgart

1996 – 1997: Gründung der Agentur „World Entertainment News“

1989 – 1993:  Freier Journalist und Buchautor (Veröffentlichungen in „Spiegel“, „Zeit“, „Focus“, „Manager Magazin“,  „Stern“, „Woche“,  „Taz“, „Tempo“, „Sports“ etc.)   

1986 – 1988:  Redakteur im Kulturessort des Nachrichtenmagazins

„Der Spiegel“, Hamburg

1984 – 1986: Kultur-Kritiker bei der „Taz“ in Berlin

1979 – 1985:  Studium der Politologie, Theaterwissenschaft und Philosophie an der „Freien Universität Berlin“ mit Abschlüssen in Politologie (Dipl.) und Theaterwissenschaft           

1977 – 1979: Regie-Assistent am Staatstheater Wiesbaden und am Schauspiel Frankfurt         

1975 –1977:  Bundesvorsitzender und Hessischer Landesvorsitzender

des Rings der Studierenden des Zweiten Bildungswegs

1970 – 1973:  Lehre als Funk-Elektroniker mit Abschluss (Gesellenbrief)

1953:  geboren in Saarbrücken             

 

Publikationen, Vorträge und Gremien-Mitgliedschaften


Eigenständige Buchpublikationen

„Alles Theater – Medien, Kulturpolitik und Öffentlichkeit“ VDM Saarbrücken, 2008


Beiträge in Buch-Publikationen

  • „Benedikt Taschen: Eine Bilderbuchkarriere“  in: „Kreative Zerstörer der Wirtschaft“, Klusmann, Steffen (Hrsg.), Finanzbuch Verlag, München 2010
  • „Das Verhältnis des deutschen Feuilletons zum Sponsoring der Wirtschaft“ in „Gemeinsam sind wir besser“, Frey, Hans-Joachim; Stanzel, Sabine (Hrsg.) Faber und Faber, 2005
  •  „Dieter Gorny: Kölner Pop-Kommunikator“ in „101 Köpfe der New Economy“, Hebestreit, Meike, Gowers, Andrew (Hrsg.) Financial Times Prentice Hall, München 2001
  • „Sponsoren an die Macht“ in: „Das Narrenschiff“, Weber, Jürgen; Universitas, München 1994


Aufsätze und Artikel in Zeitschriften (eine Auswahl)

  • „Burnout für alle“ Zeigen Filme wie „Work Hard, Play Hard“ nur einen Teil der modernen Arbeitswelt? („Financial Times Deutschland“  12.4. 2012)
  • „Ein Sockel für Jockel – warum Joschka Fischers Filmbiographie an Machwerke von Leni Riefenstahl erinnert“ („Financial Times Deutschland“  18.5. 2011)
  • „Abgehängt: Der Einfluss deutscher Künstler auf den internationalen Kunstmarkt“ („Capital“ 2.6. 2010)
  • „Kunst in der Krise“ („Capital“ 10.6. 2009)
  • „Sex, Geld und Neugier. Warum Wirtschaft in deutschen Romanen selten eine Rolle spielt!. („Impulse“ 1.10. 2009)
  • „Rabbit in Ruhe – Sex, Intrigen und Alkohol: John Updike schildert die Abgründe des amerikanischen Mittelstandes“ ((Financial Times Deutschland  29.1. 2009)
  • „Bilderbuchkarriere. Benedikt Taschen – Vom Putzmann zum wichtigsten Kunstbuchverleger der Welt (Financial Times Deutschland 12.12. 2008)
  • „Ewig rauschen die Gelder. Gehen in vielen Theatern bald die Lichter aus? In Amerika lehrt die Finanzkrise Bühnenmanager das Fürchten. In Deutschland werden Schließungen durch das Subventionssystem verhindert (Financial Times Deutschland 11.11. 2008)
  • „Weißer Rauch über Bayreuth. Keine Experimente bei den Festspielen“ (Financial Times Deutschland 2-9. 2008)
  • „Verborgenen Schätze – Kunst boomt nicht nur in Deutschland: Der Markt wird auf 20 Mrd. $ geschätzt. (Financial Times Deutschland 1.11. 2006)
  • „Endstation Elfenbeinturm. Plötzlich liefert das deutsche Theater  was Politiker schon lange fordern: jede Menge Klassiker“ (Financial Times Deutschland 14.9. 2005)
  • „Shakespeare  - ein Landlümmel aus Stratford on Avon ist der meistgespielte Autor an deutschen Theatern“ (Financial Times Deutschland 6.7. 2005)
  • „Gremienerotik im Sommerloch – Großverlage revoltieren gegen die Rechtschreibereform“ (Financial Times Deutschland 9.8. 2004)
  • „Klopse aus Königsberg. Aber bitte mit Senf – im Kant-Jahr zeichnen mehrere Biografen ein neues Bild des wichtigsten deutschen Denkers“ (Financial Times Deutschland 11.2. 2004)
  • „Richtiges Leben im falschen Adorno: Die Menschwerdung eines Theorie-Genies“ (Financial Times Deutschland 11.9. 2003)
  • „Die hohe Kunst des Raubs (mit Hannes Külz) Noch ist der Krieg im Irak nicht beendet, schon bemüht sich eine einflussreiche Sammlerlobby in den USA um den Zugriff auf die Jahrtausende alte Kunst“ (Financial Times Deutschland 15.4. 2003)
  • „Tod eines Journalisten. Rudolf Augstein war der wichtigste Publizist des Landes. Mit dem „Spiegel schuf er nicht nur ein auflagenstarkes Nachrichtenmagazin sondern auch das Sturmgeschütz der Demokratie“ (Financial Times Deutschland 8.11. 2002)
  • „Mit Schaum vor dem Mund Antisemitismusvorwürfe in den Feuilletons. Was schrieb Martin Walser wirklich?“ (Financial Times Deutschland 3.6. 2002)
  • „Anschläge auf Musik und Poesie. Intellektuelle und ihre Haltung zum internationalen Terrorismus“ (Financial Times Deutschland 9.10. 2001)
  • „Kunst und Kultur als Teil internationaler Politik. Brauchen wir im multikulturellen Europa tatsächlich einen Minister für deutsche Kultur?“ (Financial Times Deutschland 20.11. 2000)
  • „So deutsch wie Döner Warum die Forderung nach einer Leitkultur auf einem Irrglauben basiert!“ (Financial Times Deutschland 10.11. 2000)
  • „Mach’s gut Gutenberg. Electronic Publishing – Geht ein Zeitalter zu Ende?“ (Die Woche 14.10. 1993)
  • „Sponsoren an die Macht. Mäzene und Sponsoren aus der Wirtschaft erobern die Schaltstellen im Kulturbetrieb und gängeln die Musen mit Kleingeldspenden“ (Manager Magazin 1.10. 1993)
  • „Der Manager ist der Mörder – Kapitalverbrechen  und Krimis aus dem Wirtschaftsleben - Tatsachenthriller bescheren den Verlagen Millionenauflagen“ (Manager Magazin 1.7. 1992)
  • „Herzileins Schrittmacher. Warum Heimat Hochkonjunktur hat  und Volksmusik die Kassen der Musikindustrie klingeln lässt (Manager Magazin 1.3. 1992)
  • „Jazz macht mobil – Musik als zeitlose  Mode“ (Zeit-Magazin 26.4. 1991)
  • „Nachschlag für die Ost-Seher. Verändert West-Fernsehen das Rezeptionsverhalten in den neuen Ländern?“ (Stern 17.1. 1991)
  • „Wer backt wird mehlig – Rockmusik und Theater“  („Spiegel“ 2.3. 1987)
  • „Hauptsache schrill – Crossover, Bricolage und Stilmischungen in der Jugendkultur“ (taz  1985)


Vorträge (eine Auswahl)

  • „Journalismus in der Krise?“  (University of Applied Sciences Europe, 2014)
  • „Unterwegs auf dem Trojanischen Pferd: Warum PR und Journalismus in einem Studiengang angeboten werden müssen!“ (University of Applied Sciences Europe, 2014)
  • „Warum der Pudding endlich an die Wand genagelt werden muss. Qualitätsjournalismus ist kein Auslaufmodell“ (Fachhochschule Gelsenkirchen, 2010)
  • „Die Entwicklung des Feuilletons“ (Universität Hamburg SS 2011)
  • „Adorno und die Kritik an der Kulturindustrie“ (Fachhochschule Gelsenkirchen SS 2009)
  • „Habermas und der Strukturwandel der öffentlichen Meinung“ ((Fachhochschule Gelsenkirchen WS 2008/09)
  • „Warum Theaterkritiken in überregionalen Tageszeitungen den Theatern aber nicht den Besuchern nützen“ (Otto-Suhr-Institut, FU Berlin, 2007)
  • „Deutsche Kulturpolitik zwischen Verfassungsfolklore und LEIDKULTUR“ (Otto-Suhr-Institut, FU Berlin , 2007)
  • „Das Verhältnis des deutschen Feuilletons zum Sponsoring der Wirtschaft“ (Podiumsdiskussion des Internationalen Forums und des Presseclubs Dresden, 2004)
  • „Ex oriente lux – aus dem Osten kommt das Licht Europa wächst - Kultur verbindet?“ (Veranstaltung des Goethe-Instituts auf Initiative des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, 2004)
  • „Feuilleton und Aufklärung“  (Otto-Suhr-Institut an der FU Berlin, 2003)
  • Popmusik als gesellschaftlicher Integrationsfaktor“ (Popkomm Köln, 2001)
  • Rockmusik zwischen Protest und Konformität (Otto-Suhr-Institut an der FU Berlin, 1985)


Mitgliedschaft  in Jurys und Gremien

  • Auswahlkommission und Jury „Wirtschaftsarchiv des Jahres“
  • Jury „Deutscher Krimipreis“
  • Jury „Stuttgarter Krimipreis“


Forschungsprojekte

  • Blogs und ihre illegale Vermarktung
  • Wissenschaftsjournalismus zwischen Faktengenauigkeit und populärer Vermittlung.